1:1 bei Slavia Prag: VfL-Frauen ziehen ins CL-Halbfinale ein

28. März 2018 von
Ewa Pajor traf zum Ausgleich für den VfL Wolfsburg. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Wolfsburg/Prag. Der VfL Wolfsburg trennte sich am Abend im Viertelfinal-Rückspiel der UEFA Women’s Champions League mit 1:1 (0:1) vom tschechischen Meister Slavia Prag. Dank des 5:0-Erfolgs im Hinspiel zieht das Team von Stephan Lerch damit souverän ins Halbfinale ein.


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Wölfinnen lassen nichts anbrennen

Mit einem 1:1-Unentschieden machten die Wolfsburgerinnen im Rückspiel in Prag den Halbfinaleinzug in der Champions League perfekt. Petra Divisova hatte die Gastgeberinnen aus Prag zunächst in der 30. Minute mit 1:0 in Führung gebracht, ehe Ewa Pajor in der zweiten Hälfte für den VfL ausglich (68.).

Für die erste Torannäherung des Spiel sorgte Slavia Prag durch Divisova, die bei ihrem Versuch jedoch noch zu hoch zielte (12.). Auf der Gegenseite war es Tessa Wullaert nach einer knappen haben Stunde, die vor dem Prager Kasten auftauchte, allerdings an Torfrau Barbara Votikova scheiterte (26.). Nur kurz darauf lag der Ball erstmals im Netz: Petra Divisova bugsierte das Spielgerät mithilfe des Innenpfostens vorbei an Schult ins Wolfsburger Tor (30.). Doch der VfL ließ sich von dem Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und spielte weiter nach vorne. Acht Minuten vor der Halbzeit hatte Jakabfi den Ausgleich auf dem Fuß, doch ihre Direktabnahme nach einer Flanke von Ewa Pajor klatschte nur an die Latte (37.).

Zu Beginn des zweiten Abschnitts spielte sich auf Wolfsburger Seite vor allem Lara Dickenmann in den Fokus. Zunächst konnte Prags Torhüterin Votikova einen Schuss aus spitzem Winkel gerade noch zur Ecke klären (50.), ehe die Schweizerin nur eine Minute später perfekt auf Nilla Fischer flankte, die den Ball jedoch knapp vorbei setzte (51.). Wenig später belohnten sich die Wolfsburgerinnen für ihren Aufwand. Die eingewechselte Alexandra Popp spielte ihre Gegenspielerin stark aus und passte in die Strafraum zu Ewa Pajor, die aus kurzer Distanz nur noch zum 1:1 einschieben musste (68.). Zehn Minuten vor dem Ende hatte der VfL sogar die Chance auf den Sieg, doch Youngster Anna-Lena Stolze traf nach ihrer Einwechslung per Kopfball nur den Pfosten (80.).

„Wir sind nicht so wie wir uns das vorgestellt haben in das Spiel gekommen und haben vor allem in der Defensive die nötige Aggressivität und Entschlossenheit in den Zweikämpfen vermissen lassen“, äußerte sich VfL-Trainer Stephan Lerch, der ergänzte: „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht, mehr Druck erzeugt und Prag in der eigenen Hälfte festgesetzt. Deswegen war der Ausgleich auch verdient. Uns ist letztlich leider kein Sieg mehr gelungen, wir sind aber eine Runde weiter und das ist sehr positiv.“ Im Halbfinale treffen die VfL-Frauen nun auf die Chelsea Ladies aus London.

Zahlen & Fakten

Slavia Prag: Votikova – Chlastakova, Bartovicova, Pincova, Bartonova – Divisova (55. Penickova), Svitkova, Krejcirikova, Jessen (88. Necidova) – Szewieczkova (69. Dedinova) – Kozarova Trainer: Pavel Medynsky

VfL Wolfsburg: Schult – Martiz, Fischer, Wedemeyer, Kerschowski – Goeßling (71. Blässe), Dickenmann, Wullaert, Gunnarsdottir (59. Popp) – Pajor (76. Stolze), Jakabfi Trainer: Stephan Lerch

Torfolge: 1:0 Petra Divisova (30.), 1:1 Ewa Pajor (68.)

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