1:3 – Grizzlys unterliegen effektiveren Pinguins

12. Januar 2018 von
Bei den Pinguins mussten die Grizzlys die dritte Niederlage im vierten Aufeinandertreffen der Saison hinnehmen. Foto: Moritz Eden/Archiv

Bremerhaven/Wolfsburg. Am 41. Spieltag der DEL unterlagen die Grizzlys Wolfsburg bei den Fischtown Pinguins mit 1:3 (1:0, 0:1, 0:2). Dabei startete der Vizemeister am Freitagabend mit einer frühen Führung in die Partie, konnte an die starke Anfangsphase jedoch nicht weiter anknüpfen.


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Kreps‘ Rückkehr

Mit zwei Wochen Verzögerung stand Kamil Kreps nun endlich wieder auf dem Eis. Nach der Rückkehr des Ex-NHL-Spielers, fehlten im Kader der Grizzlys nun noch Torsten Ankert und Kris Foucault, beide verletzungsbedingt. Alexander Karachun war für den heutigen Tag beim Kooperationspartner Eispiraten Crimmitschau abgestellt.

Pfohl aus dem Slot

Die Grizzlys legten einen  Blitzstart hin! Ausgerechnet Fabio Pfohl, über dessen möglichen Weggang am heutigen Morgen in den Medien gemutmaßt wurde, brachte die Gäste nach einem Treffer aus dem Slot mit 0:1 (3.) in Führung. Die Freude hätte von kurzer Dauer sein können, denn die Hausherren wollten den Ausgleich mit aller Macht erzwingen. Dabei gelang es Jan Urbas nicht, die Scheibe am bereits geschlagenen Jerry Kuhn vorbei zu schieben (5.) und auch Ross Mauermann verfehlte das Netz (8.). Bei verhältnismäßig wenig Torschüssen auf beiden Seiten, kamen die Wolfsburger mit Christoph Höhenleitner zu einer weiteren guten Chance, den Spielstand zu erhöhen – doch Thomas Pöpperle war auf seinem Posten (15.). Kurz vor Drittelende verpasste Bremerhaven mit Chris Rumbles Außennetz-Schuss die nächste Möglichkeit, den Spielstand zu egalisieren (18.).

Moore fälscht zum Ausgleich ab

So ging es auch Stephen Dixon, der den Mittelabschnitt genauso hätte beginnen lassen können wie Pfohl den ersten, doch auch sein Versuch verfehlte den Kasten (24.). Die Pinguins hingegen belohnten sich für ihre Bemühungen: Einen Schuss von Urbas fälschte Michael Moore erfolgreich zum 1:1 (29.) in die Maschen ab. Eine Minute später legten die Gastgeber die Führung fast noch oben drauf, doch Kris Newburys Blueline-Hammer traf sein Ziel nicht (30.). Auch im zweiten Drittel hielten sich die gefährlichen Chancen in Grenzen, eine davon konnte Pfohl für sich verbuchen, aber der Versuch endete lautstark am Aluminium (38.).

Pinguins effektiver

Zu Beginn des Schlussdrittels war es wieder einmal Urbas, der sich in Szene setzte. Dessen vermeintlicher Treffer in der 43. Minute wurde nach dem Videobeweis allerdings nicht anerkannt. Doch der Angreifer der Fischtown Pinguins kam noch zum Zug. Wie aus dem Nichts netzte er nach einem langen Pass von Kevin Lavalée zum 2:1 (47.) ein. Die Schwarz-Orangen wollten sofort antworten. Mark Voakes jagte kurz darauf eine Rakete auf Pöpperles Gehäuse, die der Schlussmann der Nordlichter allerdings verneinte (48.). Statt den Spielstand zu egalisieren, fing sich das Roadteam den nächsten Gegentreffer ein. Mit einem Querpass bediente Chad Nehring Kris Newbury, der zum 3:1 (53.) einnetzte. Die Automobilstädter kamen nicht mehr heran. Zwei Minuten vor Schluss nahm Cheftrainer Pavel Gross Jerry Kuhn vom Eis, um während einer Strafzeit die doppelte Überzahl zu nutzen – ohne Erfolg.

Am kommenden Sonntag (16.30) empfangen die Grizzlys Wolfburg die Iserlohn Roosters zum 42. Spieltag in der heimischen Eis Arena.

Zahlen und Fakten

Torfolge: 0:1 (2:11) Fabio Pfohl (Bina, Weiß), 1:1 (28:26) Michael Moore (Urbas), 2:1 (46:35) Jan Urbas (Rumble, Lavalée), 3:1 (52:13) Kristopher Newbury (Nehring, Urbas)

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