24. Störpokal in Itzehoe

6. März 2017 von
Foto: Nina Tiesler

Itzehoe. Die Braunschweiger Schwimmerin Nina Tiesler berichtet vom 24. Störpokal. Neue Bestzeiten und ein knapper zweiter Platz sind die Belohnung für viel harte Trainingseinheiten.


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Einladungswettkampf 24. Störpokal 2017

Viel zu früh für Studenten brach ich nach Itzehoe zum 24. Störpokal auf. Pünktlich acht Uhr war die Devise, die gute Organisation und eine gehörige Portion Überwindung kostete.

Nach dem ersten Erkunden der Schwimmhalle, kam das obligatorische Melden beim Protokoll, wo man mit freudiger Überraschung mein Erscheinen aus Braunschweig kommentierte. Abgesehen von mir, als südlichsten Ausläufer auf dem Wettkampf, kamen rund neunundzwanzig weitere Vereine aus ganz Norddeutschland, neben Niedersachsen noch aus Hamburg und Schleswig-Holstein.

Im Anschluss an einer kurzen Einschwimmphase startete der Wettkampf pünktlich um neun Uhr, um einen schnellen und reibungslosen Verlauf zu ermöglichen. Das ganze Wettkampfgeschehen fing mit den 50m Rücken an. Auch für mich war das der erste von fünf Starts. Zusätzlich zu den vier „50er“, also Rücken, Brust, Schmetterling und Freistil, bin ich noch über die 100m Freistil gestartet. Trotz meines erst holprigen Startes in den Wettkampf, fand ich so langsam meinen Rhythmus und konnte sogar ein paar Bestzeiten für mich verbuchen.

Um den Wettkampf einen absehbaren Rahmen zu geben, wurden nur über die „50er“, „100er“, 200m-Lagen und 400m-Freistil gestartet. Trotz des relativ kleinen Angebots wurde der Wettkampf von vielen, auch jüngeren Aktiven, gern angenommen, um Erfahrungen auf der langen Bahn zu sammeln oder die noch erforderlichen Pflichtzeiten für die demnächst anstehenden Meisterschaften zu erreichen. Darunter auch die Norddeutschen Meisterschaften die vom 27.04.2017 bis zum 30.04.2017 in Braunschweig stattfinden werden. ( http://ssg-bs.de/wettkaempfe/norddeutsche-meisterschaften-2017/)

Neben den Einzelstarts nutzen viele Vereine die Möglichkeit ihr Können im Team beim Staffelschwimmen unter Beweis zu stellen. Augenblicklich wurde die Stimmung in der Halle ausgelassener, weil jede Mannschaft ihr Team durch laute Anfeuerungsrufe versuchte voranzutreiben. 
Am Ende eines doch langen Wettkampftages kam es zur Siegerehrung. Gewertet wurden die 50 m-Strecken in einer Vierkampfwertung. In meiner Altersklasse belegte ich einen knappen zweiten Platz mit nur wenigen Punkten Rückstand zur Erstplatzierten. Zufrieden mit meiner Leistung und ziemliche geschafft konnte ich so meine Heimreise antreten.

Von Links: Nina Tiesler mit der erstplatzierten Anna-Lena Feldberg

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