3:1! Wölfe drehen Test gegen St. Pauli

5. Januar 2018 von
Daniel Didavi traf zum 3:1. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Marbella. Der VfL Wolfsburg konnte am Freitagnachmittag das erste von zwei Testspielen im Trainingslager siegreich gestalten. Gegen den FC St. Pauli gelang der Elf von Martin Schmidt ein 3:1-Erfolg. Gänzlich zufrieden war der Schweizer nach den 90 Minuten jedoch noch nicht. 


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Gelungener Testspielauftakt

Nach den anstrengenden Einheiten der letzten Tage kam der Test gegen die Hanseaten durchaus als Abwechslung bei den Profis des VfL Wolfsburg an. Allerdings gerieten die Grün-Weißen nach einem Abwehrschnitzer früh durch Waldemar Sobota ins Hintertreffen (5.). Nachdem Winterrückkehrer Josip Brekalo noch an Philipp Heerwagen im Tor der Braun-Weißen gescheitert war (11.), nutzte Innenverteidiger Jeffrey Bruma die nachfolgende Malli-Ecke für den Ausgleich per Kopf. Noch vor der Pause deuteten die „Wölfe“ ihr vorhandenes Offensivpotential ein weiteres Mal an und drehten den Spielstand, als Divock Origi per Steilpass von Riechedly Bazoer in Szene gesetzt wurde und der von rechts Victor Osimhem bediente (26.). Koen Casteels hielt in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs die knappe Führung gegen Aziz Bouhaddouz fest. Der FC St. Pauli erspielte sich durchaus gute Möglichkeiten vor der Pause. 

Der Zweitligist wechselte zur Pause komplett durch, während Wolfsburg einzig Sebastian Jung für Geburtstagskind Gian Luca Itter (19) tauschte. Er nach und nach kam auch hier frisches Blut ins Spiel. Daniel Didavi entschied letztendlich zehn Minuten vor dem Abpfiff das Spiel nach einer Flanke von Paul Verhaegh per Kopf. Schon morgen geht es für die Niedersachsen gegen Dynamo Dresden (15.00).

„Jedes Spiel, das man gewinnt, ist ein Erfolgserlebnis. Wir wollten heute Mentalität und Siegeswillen auf den Platz bringen, das haben wir durch den Sieg erfüllt“, lobte Martin Schmidt. Den Schweizer mache es jedoch fuchsig, wenn man mit eigenen Fehlern die Chancen des Gegners mit vorbereite. „Das stört ein bisschen das Gesamtbild“, so Schmidt nach dem Spiel. „Doch wenn man den Trainingsumfang sieht – gerade die gestrige Krafteinheit, die die Frische der Spieler genommen hat – war das unterm Strich ein guter, geglückter Test mit schönen Toren.“

Zahlen & Fakten

VfL Wolfsburg: Casteels – William (65. Verhaegh), Bruma (65. Knoche), Uduokhai (65. Tisserand), Itter (46. Jung) – Bazoer (65. Gerhardt), Guilavogui (65. Arnold), Brekalo (65. Hinds), Malli (65. Didavi) – Osimhen (65. Ntep), Origi (65. Dimata)

FC St. Pauli (1. Halbzeit): Heerwagen – Kalla, Schoppenhauer, Avevor, Keller – Flum, Dudziak, Litka, Allagui, Sobota – Bouhaddouz

FC St. Pauli (2. Halbzeit): Heerwagen – Zander, Park, Koglin, Buballa – Neudecker, Zehir, Sahin (81. Ziereis), Choi, Verlinden – Schneider

Torfolge: 0:1 Waldemar Sobota (5.), 1:1 Jeffrey Bruma (12.), 2:1 Victor Osimhen (26.), 3:1 Daniel Didavi (81.)

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