4:5 – Icefighters unterliegen dem Ligaprimus hauchdünn

21. Januar 2018 von
Nils Blankschyn traf zweimal. Foto: Jens Bartels/Archiv
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Salzgitter. Gegen den Meister der Regionalliga Nord, die Weserstars Bremen, mussten sich die Salzgitter Icefighters erst im Penaltyschießen geschlagen geben. Nachdem die Stahlstädter am Sonntagabend 65 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit noch mit 4:2 führten, glichen die Hanseaten aus und entschieden die Partie nach 65 Minuten mit 4:5 (3:1, 1:1, 0:2, 0;0, 0:1).


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Starkes erstes Drittel

Dabei legten die Hausherren ein extrem starkes erstes Drittel hin. Auch wenn die Weserstars den 1:0-Führungstreffer (8.) von Justin Spenke nach nur wenigen Sekunden egalisieren konnten, traf Nils Blankschyn im Powerplay mit seinem 2:1 (16.) zur erneuten Führung. Kurz vor Drittelende legte Spenke mit seinem zweiten Tor des Tages das 3:1 (19.) oben drauf. Direkt zu Beginn des Mittelabschnitts kamen die Bremer wieder zum Zug und schlossen auf 3:2 (21.) an. Auch dieses Mal konterten die Gastgeber, taten sich zunächst allerdings schwer und punkteten erst kurz vor der ersten Pause, als auch Blankschyn zum zweiten Mal scorte und die Führung auf 4:2 (40.) ausbaute.

Bremen gleicht in letzter Minute aus

Im Schlussabschnitt galt es, den Vorsprung gegen den Tabellenführer zu verteidigen. Dies gelang zumindest bis kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit. Eine späte Strafzeit der Icefighters sollte sich rächen. Der Titelverteidiger netzte durch Ales Jurcik im Powerplay 65 Sekunden vor Schluss zum 4:3 (59.) ein und egalisierte der Spielstand nur Sekunden später auf 4:4 (60.) – Overtime! Doch diese brachte keine Entscheidung. Erst Jurciks Treffer im anschließenden Penaltyschießen besiegelte den nächsten Sieg der Bremer.

„Gutes Spiel“

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht und einen Punkt geholt!“, zeigte sich Trainer Radek Vit nach der Partie insgesamt zufrieden und merkte an: „Bremen ist immer gefährlich! Am Ende haben wir nicht ganz so gut verteidigt und sicherlich ist das auch der Unerfahrenheit gegenüber den Weserstars geschuldet, dass wir dann noch die Tore kassiert haben. Da müssen wir noch bessere Lösungen finden, denn dieses Spiel hätten wir auch verdient gewonnen. Wir haben auf jeden Fall gezeigt, dass wir mithalten können und sind wieder einen Schritt weiter.“

Zahlen und Fakten

Torfolge: 1:0 (7:36) Justin Spenke (Ponatovkis), 1:1 (8:15) Igor Schön (Kuzmin, Schophuis), 2:1 (15:07) Nils Blankschyn (Pelikan, Doroshko/PP1), 3:1 (18:59) Justin Spenke (Kopke), 3:2 (20:27) Marc Meinhardt (Wellmann, Naguschewski), 4:2 (39:35) Nils Blankschyn (Pelikan, Doroshko), 4:3 (58:55) Ales Jurcik (Gebler, Meinhardt/PP1), 4:4 (59:18) Darian Wellmann (Schön, Jurcik), 4:5 (65:00) Ales Jurcik (PS)

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