Alljährliche Adlerrunde des RSV mit mehr als 200 Startern

19. Juni 2017
Die Adlerrunde findet bereits seit acht Jahren statt. Foto: Verein

Goslar. Mit etwas weniger Teilnehmern als in den Vorjahren startete der Radsportverein Adler seine diesjährige Adlerrunde am vergangenen Samstag. Im achten Jahr der Veranstaltung bildet sich ein fester Stamm an Teilnehmern heraus. Ein Bericht von Georg Kranz.


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Bis zu 4600 Höhenmeter mussten überwunden werden

Es ist das Highlight des Goslarer Radsportvereins und bedarf einer umfänglichen Organisation, die bereits fast ein Jahr früher beginnt: Die Adlerrunde des RSV führte am vergangenen Samstag durch den ganzen Harz bis nach Thüringen. Fünf verschiedene Streckenlängen zwischen 60 und 250 Kilometern mit 900 bis 4600 Höhenmetern waren zu bewältigen.

Im achten Jahr der Veranstaltung haben sich die Adler einen festen Stamm an Gästen erworben, die vor allem für die beiden langen Strecken von 210 und 250 Kilometern jedes Jahr wieder kommen. Wie bereits in den letzten vier Jahren waren es mehr als 200 Starter allein in dieser Kategorie, der sogenannten Marathonstrecke. Offenbar zieht der Harz die Gäste mit den harten Waden an, ist er doch das nördlichste Mittelgebirge und stellt Flachländer vor eine große Herausforderung, für die wochenlang trainiert wird. So kamen allein 51 Fahrer aus dem europäischen Ausland, davon drei aus Frankreich, weitere drei aus Großbritannien und 45 Teilnehmer aus den Niederlanden. Viele verbinden die Sportveranstaltung mit einem Kurzurlaub in der Stadt.

Fast 400 Sportler waren engagierte Freizeitfahrer, die sich die drei „kürzeren“ Strecken teilten. Einige kamen mit Alltagsrädern und fuhren damit 110 Kilometer, andere standen mit leichten Carbon-Rennern am Start. Eine bunte Vielfalt, gerade so, wie es auch Sinn einer Rad-Touristik-Fahrt sein soll.

Vorsitzender Börries Nord und sein Team zeigten sich zufrieden, auch wenn im letzten Jahr noch knapp die 700er-Grenze erreicht wurde. Nur ein paar Kratzer zogen sich zwei Fahrer zu, die leicht stürzten. Die Organisation lief gut. Ein großer Dank ging an die Sponsoren, die mit ihren Möglichkeiten die Veranstaltung schon seit Jahren fördern.

Bürgermeister Martin Mahnkopf gab den Startschuss am frühen Morgen. Die letzten Radfahrer kamen um 18.00 Uhr wieder am Schulzentrum Goldene Aue an. Hinter ihnen lagen Anstiege mit bis zu 21% Steigung (in Bad Grund) aber auch wunderbare Ausblicke von der Harzhochstraße über die Gipfel des Harzes.

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