Basketball Löwen empfangen ungeschlagene Ulmer

10. Februar 2017 von
Carlton Guyton und die Basketball Löwen treffen auf den Spitzenreiter ratiopharm Ulm. Foto: Agentur Hübner
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Braunschweig. Für die Basketball Löwen steht am Sonntag eine ganz schwere Begegnung auf dem Programm. Mit ratiopharm Ulm gastiert der ungeschlagene Tabellenführer in der Volkswagen Halle. Tip-Off ist um 15:30 Uhr.


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Löwen klarer Außenseiter

„Nichts zu verlieren“ dürfte das Motto der Basketball Löwen vor dem Duell gegen ratiopharm Ulm lauten. Denn mit 19 Siegen und keiner einzigen Niederlage stehen die Ulmer an der Tabellenspitze der easyCredit-BBL und dominieren von dort die Liga. In nahezu allen relevanten Statistiken legen die Gäste Spitzenwerte auf. So erzielt das Team von Thorsten Leibenath mit durchschnittlich 92,25 Punkte mit Abstand die meisten Zähler pro Spiel, greift sich die meisten Rebounds (37,7 RPS), leistet sich die wenigsten Turnover der Liga und verteilet nach dem FC Bayern die zweitmeisten Assists. Eine erkennbare Schwäche der Ulmer ist dementsprechend kaum auszumachen, weshalb Löwen-Trainer Frank Menz sich in der Vorbereitung auf die Begegnung vor allem auf das eigene Spiel konzentriert: „Wir setzen da an, dass wir unser Spiel weiter verbessern wollen und auch gegen so einen Gegner versuchen wollen die Inhalte, die wir trainieren, umzusetzen. Dann gucken wir, ob wir so lange wie möglich ein offenes Spiel kriegen.“

Ein wenig Mut macht dabei das Hinspiel, in welchem die Löwen lange Zeit gut mithalten konnten, vor dem Schlussabschnitt nur mit sechs Punkten in Rückstand lagen und am Ende mit 65:77 verloren. „Das war schon von uns ein sehr, sehr gutes Spiel. Aber das ist jetzt ein neues Spiel. Unterschätzen wird uns keiner“, so der Headcoach weiter. Viel wichtiger sei Menz der Fortschritt, den seine Mannschaft im Laufe der Saison vollzogen hat: „Wir haben von Monat zu Monat bessere Wurfquoten. Wir haben im September bei 40 Prozent angefangen und sind jetzt bei 50 Prozent Trefferquote. Das ist schon eine Wahnsinnsentwicklung.“ Ob diese Entwicklung reichen wird, um den Favoriten zu ärgern, wird sich am Sonntag in der Volkswagen Halle zeigen.

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