Caissa-Teams starteten ins neue Schach-Jahr

19. Januar 2017
Die Mannschaften von Caissa Wolfenbüttel waren im Einsatz. Symbolfoto: Frank Vollmer

Wolfenbüttel. Im neuen Jahr geht der Wettkampfbetrieb für die vier Mannschaften von Caissa Wolfenbüttel mit der 4. Runde der Saison weiter. Dabei gelang der zweiten Mannschaft gleich eine Überraschung: Der Spitzenreiter und Favorit auf den Aufstieg, SK Bad Harzburg I, wurde mit 5,5 zu 2,5 auswärts geschlagen. Christian Schulz berichtet über den Jahresstart. 


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Überraschungs-Coup in Bad Harzburg

Dieser überraschend deutliche Sieg wurde auch nicht durch die Tatsache geschmälert, dass der Spitzenreiter nicht in Bestbesetzung antreten konnte, da auch die Mannschaft  von Caissa auf Spieler verzichten musste. So half der Mannschaftsführer Sven Dörge in der ersten Mannschaft von Caissa aus, wo er immerhin ein Remis beisteuern konnte.

Zum  Sieg für Caissa II trugen die  Brüder Ruslan und Anri Zozulin mit ihren frühen und sicheren Siegen bei. Weiterhin gewannen Dietrich Möseler (eigentlich Mannschaftsführer der dritten Mannschaft) und Andreas Weißmann ihre Partien während der Vereinsvorsitzende Jörg Aßmann, Jürgen Pölig und Georg Merettig ihre Partien remis gaben. Ledig Bennie Löhnardt an Brett 1 musste sich nach langem Kampf geschlagen geben. Dieser bot jedoch dem mit Abstand stärksten Spieler des Gastgebers lange Widerstand, musste jedoch am Ende seine Partie aufgeben, da er im Turmendspiel die verbundenen Freibauern des Gegners nicht aufhalten konnte. Durch dieses Ergebnis ist die zweite Mannschaft dem Saisonziel Klassenerhalt ein großes Stück näher gerückt.

Tonndorf musste genäht werden

Trotz der Hilfe aus der zweiten Mannschaft musste sich die erste Mannschaft in Hildesheim geschlagen geben. Punkte konnten dort mit einem Remis lediglich Sven Dörge und Wolfgang Klettke mit einem Remis sowie Matthias Tonndorf an Brett 1 mit einem Sieg verbuchen. Letzterer bewies Kampfgeist, indem er die Partie trotz einer Platzwunde am Kopf spielte, die er sich bei einem kleineren Unfall bei der Anreise zuzog. Glücklicherweise trägt die Mannschaft von Hildesheim ihre Heimspiele in der Kantine des Klinikums aus, so dass Matthias sich zunächst die Kopfwunde im Klinikum nähen lassen konnte und dann seine Partie in Angriff nehmen konnte. Bei den übrigen Spielen hatte Caissa zunächst kein Glück und dann kam noch das Pech hinzu.  Trotz aussichtsreicher Stellungen, teilweise sogar in eindeutigen Siegstellungen, verloren alle weiteren Spieler ihre Spiele.

Dritte verlor gegen Gliesmarode

Die dritte Mannschaft verlor gegen Gliesmarode eindeutig mit 0,5 zu 7,5 die vierte Mannschaft erspielte mit dem 3:3 in Salzgitter den ersten Punkt. Dabei gelangen Guido Jokmin,  Justin Fenz und Patrick Zajac jeweils der Sieg. Jetzt geht die Saison für Caissa mit dem Pokal weiter. Es stehen sowohl die dritte Runde im Niedersachsenpokal als auch die erste Runde im  bundesweiten Wettkampf an. Dort müssen sich die Spieler von Caissa Wolfenbüttel in Knüllwald mit dem Deutschen Blindenschachverband, dem SV Empor Erfurt und dem amtierenden deutschen Mannschaftsmeister  SG Solingen messen.

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