Das war 2016: Goslarer SC steigt doppelt ab

30. Dezember 2016 von
Der verpasste Aufstieg der VfL-Reserve war der endgültige Sargnagel für die Kaiserstädter in der Regionalliga Nord. Fotos: Agentur Hübner/Pein
Anzeige

Wolfsburg/Goslar. Das war wirklich bitter: Der Goslarer Sportclub musste Ende Mai 2016 den Gang in die Landesliga gehen. Die letzte Hoffnung auf den Klassenerhalt hatte bei der Reserve des VfL Wolfsburg gelegen, doch die verpassten mit Trainer Valerien Ismael den Sprung in Liga 3.


Anzeige

Die Hoffnung starb zuletzt

„Wir sind alle Fans des VfL“, betonte der damalige GSC-Coach Sven Thoß mehrfach. Zur Wochenmitte waren er und ein Teil seiner Mannschaft im AOK-Stadion und bejubelten den 1:0-Sieg der Jungwölfe gegen Jahn Regensburg. Am Sonntag darauf vergeigte die Mannschaft von Trainer Valerien Ismael den Aufstieg in Liga 3 und verlor in Bayern 0:2. Damit stand auch fest: Der Goslarer SC musste runter. Da man auf die Lizenz für die Oberliga verzichtete, ging es gleich zwei Ligen tiefer in die Landesliga Braunschweig. Dort musste die 2. Mannschaft trotz einer sportlich astreinen Saison ebenfalls absteigen. Wenige Tage nach dem Bekanntwerden des sicheren Abstiegs verließ auch Trainer Sven Thoß den Verein aufgrund der fehlenden Perspektive.

Verließ den Harz und ging zurück nach Brandenburg.:Sven Thoß. Foto: Maschauer

Göttingen 05 profitierte

Freude und ein wenig Hoffnung herrschte dagegen beim 1. SC Göttingen 05. Da der NFV einem Überhang von 17 Teams in der Landesliga Braunschweig zustimmte, blieb den sportlich angestiegenen Göttingern der Gang in die Bezirksliga erspart. Das war nur möglich, weil Goslar 2 kein sportlicher Absteiger war.

Lesen Sie zum Thema

Wolfsburgs Relegationstrauma geht weiter

Fehlende Sportliche Perspektive beim GSC – Sven Thoß geht

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: sport@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-19
Social Media
Anzeigen