Dritter Sieg in Serie? Löwen empfangen Fraport Skyliners

7. Februar 2018 von
Die Basketball Löwen hoffen gegen Frankfurt auf den dritten Sieg in Folge. Foto: Agentur Hübner/Archiv
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Braunschweig. Am morgigen Donnerstag empfangen die Basketball Löwen den Playoff-Aspiranten Fraport Skyliners in der heimischen Volkswagen Halle. Nach zuletzt zwei Siegen in Folge könnten die Braunschweiger mit einem weiteren Erfolg den Kontakt nach oben halten. Tip-Off ist um 19 Uhr.


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Neue mentale Stärke

Mit breiter Brust dürften die Basketball Löwen nach den jüngsten Erfolgen ins Spiel gegen den Tabellenneunten Fraport Skyliners gehen. Durch Siege gegen die direkten Konkurrenten aus Erfurt und Jena verabschiedeten sich die Braunschweiger vorerst aus dem Abstiegskampf und können den Blick stattdessen nach oben richten. Denn nur vier Punkte trennen die Löwen aktuell von Brose Bamberg auf dem ersten Playoff-Platz. Allerdings hat das Menz-Team bereits zwei Spiele mehr bestritten als Bamberg und die punktgleichen Skyliners auf Rang neun. Dennoch zeigt dieser Blick auf die Tabelle, dass sich die Löwen seit Saisonbeginn vom Abstiegskandidaten Nummer eins zu einem etablierten und ernstzunehmenden BBL-Team entwickelt haben.

Für Headcoach Frank Menz ist vor allem in der mentalen Stärke seiner Mannschaft ein Schritt nach vorne zu erkennen: „Wir haben die drei Auswärtsspiele vor Jena schon sehr gut, aber am Ende nicht exakt genug für unsere Stärken gespielt. Das haben wir uns in den vergangenen zwei Wochen noch einmal genau angeschaut und geguckt, wie wir spielen, für wen wir spielen, mit welchem Tempo wir spielen und wie wir uns taktisch verhalten wollen. Wir haben das gegen Jena extrem gut umgesetzt und keine wilden Sachen gemacht. Und auch als wir mit neun Punkten zurücklagen, habe ich nicht das Gefühl gehabt, dass irgendjemand im Team wirklich nervös war. Das ist eine super Entwicklung und eine Stärke, die wir vorher so noch nicht hatten.“

Diese neue Stärke wollen die Braunschweiger selbstverständlich auch im kommenden Heimspiel gegen Frankfurt unter Beweis stellen, auch wenn Frank Menz sein Team in der Außenseiterrolle sieht. Zwar setzte es für die Skyliners in den vergangenen vier Spielen drei Niederlagen, jedoch bezwangen sie in dieser Saison trotz großer Verletzungsprobleme bereits die Spitzenteams medi Bayreuth und Alba Berlin. „Es wird ein knappes und physisches Spiel, wovon wir in Jena schon einen Vorgeschmack bekommen haben“, sagt Menz, der hofft in der kommenden Partie seinen Topscorer wieder besser ins Spiel einbinden zu können: „Jena hat Scott Eatherton bei uns aus dem Spiel genommen und das Doppeln des Centers im „low post“ ist etwas, dass Frankfurt die gesamte Saison ohnehin macht. Aber ich denke, dass wir uns darauf jetzt etwas besser einstellen“, so Menz abschließend.

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