Duell um die Playoffs: Herzöge fordern Lok Bernau heraus

1. Februar 2018 von
"Consti" Ebert und die Herzöge wollen einen wichtigen Schritt in Richtung Playoffs machen. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
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Wolfenbüttel. Nach zwei Niederlagen wollen die Herzöge Wolfenbüttel im Duell mit Lok Bernau zurück in die Erfolgsspur. Bei vier noch ausstehenden Hauptrundenspielen könnte ein Erfolg bei aktuell drei Siegen Vorsprung auf den ersten Play-downs-Platz einen vorentscheidenden Charakter im Hinblick auf die Playoff-Qualifikation haben. Tip-off ist am Samstag um 18 Uhr in der Lindenhalle Wolfenbüttel.


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Fragezeichen auf beiden Seiten

Auch die Bernauer Korbjäger gehen mit der Hypothek von zwei sieglosen Auftritten (Rostock, Cuxhaven) in die Begegnung und haben doch die Möglichkeit, sich mit einem Sieg oder einer gleichzeitigen Niederlage von Essen gegen Stahnsdorf bereits vorzeitig für die Meisterrunde zu qualifizieren. Im Hinspiel schickte das Team von Trainer René Schilling die Herzöge mit 100:73 recht chancenlos auf die Heimreise, muss im Rückspiel aber verletzungsbedingt auf Spielmacher-Talent Bennet Hundt verzichten (13,8 Punkte, 3,8 Assists).

Wieder im Aufgebot des Tabellenfünften stehen wird aller Voraussicht nach US-Flügel Kory Brown, der für einen Importspieler unauffällige 6,3 Zähler und 4,3 Rebounds auflegt. Auch der Einsatz von Doppellizenzspieler Jonas Mattisseck ist fraglich, da ALBA Berlin am Sonntagnachmittag bei Brose Bamberg gastiert. In der Vorwoche stand der 18-jährige Point Guard immerhin 15 Minuten für die Albatrosse auf dem Parkett und erzielte dabei seine ersten beiden BBL-Punkte. Verantwortlich für das Scoring in der ProB zeichnen sich vornehmlich Big Man Dexter John Werner (14,4 PpS, 7,4 RpS) und der Bundesliga-erfahrene Dreierspezialist Robert Kulawick (12,8 PpS, 39% Dreier).

Auf die Herzöge wird eine schwierige Aufgabe warten, da die Bernauer nach der ernüchternden Niederlage gegen Cuxhaven alles daransetzen werden, um auf die Siegerstraße zurückzukehren. Welche der Doppellizenzspieler Coach Steven Esterkamp zur Verfügung stehen werden, entscheidet sich erst kurzfristig. Der starke Auftritt im letzten Heimspiel gegen Bochum verdeutlichte aber, dass auch in dezimierter Formation mit den Lessingstädtern zu rechnen ist.

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