„Einfach bitter“: MTV verliert in letzter Sekunde

30. Oktober 2017 von
Kämpften aufopferungsvoll, aber vergebens: Die Handballer des MTV Braunschweig. Foto: Jens Bartels
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Braunschweig/Fredenbeck. Die Drittliga-Handballer des MTV Braunschweig verloren beim VfL Fredenbeck denkbar knapp mit 29:28 (15:15).


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„Schiedsrichter sollten ein Spiel leiten, nicht entscheiden“

In der ersten Halbzeit konnte sich kein Team absetzen. Mit 15:15 ging es in die Pause. In Durchgang zwei zogen die Gastgeber mit vier Toren davon (23:19/46.Minute; 24:20/47.). Doch die Gäste bewiesen, wie so häufig in dieser Saison, Kämpferqualitäten. Besonders Timon Wilken glänzte durch einige sehr starke Paraden. Der MTV drehte die Partie und ging durch Sebastian Czok mit 25:26 in Führung (56.). 55 Sekunden vor Schluss nahmen die Hausherren noch eine Auszeit – Die Roten Löwen führten mit 28:27. Kurz darauf glich der VfL aus. Die Braunschweiger fuhren in der Folge einen Angriff über Ivan Kucharik und Philipp Krause, der durch einen Kempa-Trick das 28:29 erzielte. Doch die Unparteiischen entschieden auf Freistoß für die Hausherren. Der VfL-Keeper Fabian Piatke spielte einen langen Pass auf Jürgen Steinscherer, der eine Sekunde vor Schluss zum 29:28 traf.

Co-Trainer Udo Falkenroth war unzufrieden mit der Leistung der Referees: „Schiedsrichter sollten ein Spiel leiten, nicht entscheiden.“ Falkenroth weiter: „Das ist einfach nur bitter. Fünf Sekunden vor Schluss haben wir einen Punktgewinn, vier Sekunden vor Schluss zwei Punkte, und am Ende stehen wir doch mit leeren Händen da.“ Volker Mudrow war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Am kommenden Samstag empfangen die Mudrow-Jungs die SG Flensburg-Handewitt II in der Sporthalle Alte Waage.

Zahlen & Fakten

MTV Braunschweig: Wilken, Suilmann, Czok (9), Alex (2), Wolters (1), Krause (6), Seekamp, Nikolayzik, Körner (2), Giese, Hoffmann (3), Kurachik (5) Trainer: Volker Mudrow

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