Eintracht: Klasse halten, die Topteams ärgern

30. November 2016 von
Auftakt für Eintracht in der Halle. Fehlt Lotte Kanz? Foto: Archiv.

Braunschweig. An diesem Wochenende startet für Eintrachts Hockeydamen die Saison in der Halle. In den Wintermonaten sind die Löwinnen wieder erstklassig und wollen das auch unbedingt bleiben.


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Hannover ist großer Konkurrent

Um sich auf die Hallensaison vorzubereiten, wurde bei Eintracht ganz tief in die Trickkiste gegriffen. Vor zwei Wochen ging es für einen Großteil des Teams in den Sportpark Rabenberg in der Nähe von Oberwiesenthal. Zusammen mit den Spielerinnen vom ATV Leipzig wurde intensiv trainiert. „Das war sicher das Highlight der Vorbereitung. Das ist eine moderne Anlage mit vielen Krafträumen, einer eigenen Sporthalle und großen Besprechungsräumen“, schwärmt Trainer Carsten Alisch.

Nach den knallharten Einheiten sollte aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Ein Ausflug führte das junge Team nach Oberwiesenthal. Mit Rene Sommerfeldt wartete dort ein ehemaliger Skilangläufer, der in seiner Karriere mit Bronze und Silber bei den Olympischen Spielen ausgezeichnet wurde. Der zunächst geplante Skilanglauf musste aufgrund des schlechten Wetters ausfallen, dafür durfte sich die Eintracht beim Schießen auf der Biathlon-Anlange ausprobieren. „Mit einer scharfen Waffe auf diese winzigen Ziele zu feuern war schon sehr spannend. Paulina Roth hat da ein besonders ruhiges Händchen bewiesen und 5/5 im stehenden Schießen getroffen“, berichtet der Coach.

Die Scharfschützinnen der Eintracht. Foto: privat.

Die Scharfschützinnen der Eintracht. Foto: privat.

Am Samstag muss die Mannschaft dann mit dem Schläger für ordentlich Treffer sorgen. Bei Harvestehude wartet eine schwere Aufgabe auf das junge Team. Zudem werden einige routinierte Spielerinnen fehlen. Dina Fröhlich ist beruflich eingebunden, Anna Krause plagt ein Bänderriss und auch Lotte Kanz konnte aufgrund eines gebrochenen Fingers nicht trainieren. „Ich werde keine unfitten Spielerinnen aufstellen“, erklärt Alisch, der somit auf seine jungen Löwinnen baut.

Der Altersdurchschnitt des Teams liegt bei 21,4 Jahren. Anne Motyl, Victoria Wiedermann und Inga Matthes heben den Schnitt deutlich nach oben. Doch die erfahrenen werden im Kader dringend gebraucht. „Die Kleinen werden immer besser und immer schneller“, freut sich der Coach. Er traut ihnen vieles zu, tritt aber trotzdem auf die Euphoriebremse. „Hannover müssen wir schlagen, Großflottbek können wir schlagen. Gegen den Rest können wir sicher für eine Überraschung sorgen“. Ruhig bleiben und in den wichtigen Spielen punkten ist somit die Zielvorgabe. Am Ende soll dann der Klassenerhalt stehen. Sechs Teams treten in der Nordstaffel gegeneinander an. Ein Team muss am Ende absteigen. Das soll nicht die Braunschweiger Eintracht sein.

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