Endstation Viertelfinale für Nina Rosemeyer und deutsche U16

11. August 2017 von
Darf weiter auf die WM im nächsten Jahr hoffen: Nina Rosemeyer. Foto: Jörg-Lutz Schiffer
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Bourges/Wolfenbüttel. Die deutschen U16-Basketballerinnen um Wolfpack-Talent Nina Rosemeyer haben das Halbfinale bei der EM in Frankreich verpasst. Mit 58:62 verlor das Team von Headcoach Stefan Mienack gegen Lettland und zeigte leistungstechnisch zwei unterschiedliche Halbzeiten.


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Hoffnung auf WM bleibt

Nach vier souveränen Erfolgen im bisherigen Turnierverlauf sahen sich die Damen mit Lettland dem ersten echten Prüfstein gegenüber. Zur Halbzeit deutete alles auf einen weiteren Sieg und den Einzug ins Halbfinale hin – einen komfortablen 40:29-Vorsprung hatten sich Rosemeyer und Co. erarbeitet. Auch der Start ins dritte Viertel war vielversprechend, doch ging ein Bruch durch das Spiel der Deutschen. Offensiv verlor das Team um Topscorerin Emily Bessoir ihr Wurfglück, defensiv konnten die Lettinen nicht vom Scoren abgehalten werden.

Punkt um Punkt schmolz der Vorsprung, innerhalb der letzten Minute kippt das Spiel entgültig zu Gunsten der Balten. „Wir sind sehr enttäuscht. Das war eine riesen Chance und wir haben wirklich alles gegeben, aber zum Schluss waren die Letten einfach besser als wir. In der zweiten Halbzeit haben wir zu wenig Punkte gemacht und nicht mehr in unser offensives Spiel gefunden und so konnten die Letten die Partie drehen“, bilanzierte Bundestrainer Mienack nach der Begegnung.

Nina Rosemeyer verteilte in 36 Spielminuten erneut starke sechs Assists und kam darüber hinaus auf acht Punkte sowie fünf Rebounds. Trotz des Ausscheidens hat das Team weiterhin die Chance, sich für die WM im kommenden Jahr zu qualifizieren. Dafür bedarf es einem Sieg über Russland (heute, 16.15 Uhr) und in einem möglichen Spiel um Platz fünf gegen Spanien oder Polen.

Nina Rosemeyer weiter mit starken Leistungen bei U16-EM

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