Falken verlieren Kampf gegen Saale Bulls

9. Oktober 2017 von
Dennis Korff zeigte im Harzer Kasten eine starke Leistung. Foto: Frank Neuendorf
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Goslar. Gegen die MEC Halle 04 Saale Bulls mussten die Harzer Falken am Sonntagabend vor 642 Zuschauern die nächste Niederlage hinnehmen. Die Partie gegen den favorisierten Gegner endete mit 1:5 (0:1, 1:3, 0:1).


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Kein leichter Sieg für Halle

Leicht verdient war der Sieg des Roadteams nicht. Die Saale Bulls hatten größtenteils Mühe, die Hausherren zu bezwingen, doch wieder waren es drei Minuten, in denen drei Tore fielen. Im ersten Abschnitt agierten die Teams auf Augenhöhe. Dennis Korff im Harzer Kasten zeigte eine beeindruckende Leistung und war machtlos als Philipp Gunkel sich durch die Falken-Defense tankte und den Führungstreffer markierte (8.).

Auch in den ersten zehn Minuten des Mitteldrittels konnte das Team vom Wurmberg den Bulls Paroli bieten. Ohne Florian Böhm, Louis Trattner und Lasse Bödefeld personell angeschlagen, keine leichte Aufgabe. Zwischen Minute 31 und 34 folgten die in dieser Saison schon fast obligatorischen drei Minuten, in denen drei Gegentreffer folgten. Jan-Niklas Pietsch startete das Feuerwerk mit einer Direktabnahme zum 0:2 (31.), Tim May und Bryan Cameron legten nacheinander zum 0:4 (34.) nach. Doch beirren ließen sich die Harzer nicht und erzielten mit Artjom Kostyrevs gut verwandeltem Penalty auch selbst ein Tor (36.) – eine Seltenheit in der aktuellen Saison.

Im Schlussdrittel kam Cameron nochmals zum Zug und feuerte die Scheibe zum 1:5 (47.) in den Torwinkel, alles andere konnte Korff entschärfen.

„Halle musste viel tun“

„Halle musste sehr viel tun. Heute ist es uns gelungen, dass wir die Partie etwas offener halten konnten. Das haben wir auch einem sehr starken Dennis Korff zu verdanken. Leider waren es wieder drei Minuten, wo die uns extrem unter Druck gesetzt haben und wir die Treffer kassieren mussten“, kommentierte Norbert Pascha, der an diesem Wochenende die Funktion des Co-Trainers erfüllte, das Spiel.

Zahlen und Fakten

Torfolge: 0:1 (7:32) Philip Gunkel (Cameron, Burns), 0:2 (30:57) Jan-Niklas Pietsch (Spöttel, May), 0:3 (31:08) Tim May (Spöttel, Pietsch), 0:4 (33:10) Bryan Cameron (Burns, Schmitz), 1:4 (35:06) Artjom Kostyrev, 1:5 (46:54) Bryan Cameron (Gunkel, Schmitz)

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