Fourpeat! New Yorker Lions zum 4. Mal in Folge GFL-Champions

8. Oktober 2016 von
Vierter Titel in Folge. Die Lions sind das FC Bayern im American Football. Foto: Lothar Köchy
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Berlin/Braunschweig. Der neue und alte German Bowl-Gewinner kommt aus Braunschweig. Mit 31:20 besiegten die New Yorker Lions am Samstagabend vor 13.047 Zuschauer im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin die Schwäbisch Hall Unicorns.


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 Titel Nummer elf für die Lions

Es war bis ins letzte Viertel hinein ein packendes und ausgeglichenes Finale zwischen den beiden Dauerrivalen, die sich nun schon zum dritten Mal in Folge im Endspiel gegenüberstanden. Das 38. Finale um die Deutsche Meisterschaft im American Football fand schon zum siebten Mal im Jahn-Sportpark statt. Und wie schon im letzten Jahr, beim zehnten Titel der Lions, war es wieder eine packende Angelegenheit (regionalSport.de berichtete).

Nach punktlosem und sehr defensiven Beginn starteten die Lions rasant in den 2. Abschnitt. Evan Landi sicherte einen Pass von Quaterback Casey Therriault kurz vor der Endzone. Den Touchdown komplettierte David McCants, der immer weiter nach außen lief und dann die Lücke fand. (0:7/PAT Goebel). Doch auch der Haller Spielmacher Marco Ehrenfried zeigte kurz darauf, dass er sehr gute Würfe in seinem Repertoire hat und fand Wide Receiver Aurieus Adegbesan. Christian Rycraw sorgte für das Finish und den Ausgleich zum 7:7 (PAT Stadelmayr).

Das Finale war nun eröffnet und es blieb ein permanent temporeiches und enges Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Braunschweig versuchte es immer wieder durch die Mitte. Christian Bollmann gelang der erneute Touchdown für die Lions zum 7:14 (PAT Goebel) und wieder bissen die Einhörner zurück. Diesmal fand Anthony Bilal nach einem Handout von Ehrenfreid die Lücke und war nicht mehr zu greifen (PAT Stadelmayr). Mit 14:14 ging es in die Kabinen. Tomlins knapper Kommentar auf dem Weg in die Pause: „14:14 – dsa ist doch toll für die Zuschauer!“

David McCants mit zwei Touchdowns. Foto: Agentur Hübner/Archiv

David McCants mit zwei Touchdowns. Foto: Agentur Hübner/Archiv

McCants und Landi bringen den Titel nach Hause

Der Titelverteidiger hatte auch zu Beginn der 2. Hälfte das bessere Passspiel. Erst nutzte Therriault einen Turkey und fand Hilgenfeldt mit einem 30 Yards-Pass. Durch ihr weiterhin variables Spiel kamen die Lions wieder an die Endzone heran und im nächsten Versuch dank McCants auch zum dritten Touchdown (14:21/PAT Goebel). Lions-Kicker Tobias Goebel erhöhte noch vor dem Ende des dritten Viertels per Fieldgoal auf 14:24. In dieser Phase wäre mehr drin gewesen, war das Team von Headcoach Troy Tomlin doch schon nahe an der Endzone und verlor im letzten Versuch noch einmal ein paar Yards.

Unicorns-Kicker Thomas Reich verkürzte zu Beginn des finalen Abschnitts per Field Goal auf 17:24. Es war die entscheidende Phase in diesem Finalspiel, in der sich die Offensive der Schwäbisch Hall Unicorns nicht wirklich kreativ präsentierte. Dann hatte das Team von Headcoach Siegfried Gehrke auch noch Pech, als ein Touchdown von Patrick Donahue nicht zählte, weil es zuvor einen illegalen Block gab. Hinzu kamen gleich noch zehn Yards Strafe. Braunschweig agierte da schon cleverer und hatte auf jede Situation die richtige Antwort parat. Evan Landi sorgte 3:32 Minuten vor dem Ende mit seinem 2. Touchdown für die Vorentscheidung zum 20:31 (PAT Goebel).  „Es war ein ganz schweres Spiel“, lobte Tomlin vor allem den Gegner und hob heraus. Sein Gegenüber Siggi Gehrke zeigte sich als fairer Sportsman: „Es hat wieder nicht gereicht, aber wir werden weiter Anlauf nehmen,“ kündigte er an.

Foto: Lothar Köchy

Foto: Lothar Köchy

Scoreboard

07:00     1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
07:07     5 Yard TD-Lauf C. Rycraw (PAT T. Stadlymayer)
14:07   14 Yard TD-Pass C. Therriault auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
14:14   17 Yard TD-Lauf A. Bilal (PAT T. Stadlmayer)
21:14     1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
24:14   28 Yard Fieldgoal T. Goebel
24:17   40 Yard Fieldgoal T. Rauch
24:20   25 Yard Fieldgoal T. Rauch
31:20      5 Yard TD-Pass C. Therriault auf E. Landi (PAT T. Goebel)

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