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Gikiewicz hält den Sieg gegen Bochum fest

27. November 2015 von
Gikiewicz du Teufelskerl! Foto: Agentur Hübner
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Braunschweig. Das kleine Tief scheint überwunden: Dank einer starken Mannschaftsleistung und dem goldenen Tor von Salim Khelifi schlägt Eintracht Braunschweig den VfL Bochum. Rafal Gikiewicz hält Strafstoß.


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Eintracht zeigt es allen Kritikern

Endlich! Eintracht Braunschweig gewinnt mal wieder daheim im Eintracht-Stadion. Gegen den VfL Bochum begann es zunächst sehr zerfahren. Beide Abwehrreihen suchten noch nach ihrer Ordnung und auch den Angriffsreihen fehlte die nötige Zielstrebigkeit. An Flügelflitzer Gerrit Holtmann lief die Partie im ersten Durchgang vollends vorbei. Dafür wusste Mads Hvilsom zu gefallen. Er rackerte im Sturmzentrum und prüfte nach neun Minuten VfL-Keeper Andreas Luthe erstmals mit einer Grätsche nach einem zu kurz geratenen Rückpass, doch der Routinier im Kasten der Bochumer verlud den Dänen cool. Brauschweig hatte mehr Spielanteile. Richtig gefährlich wurde es erstmals nach 18 Minuten, als Omladic aus spitzem Winkel abzog. Aus Bochums erster Chance durch Losilla entwickelte sich ein Konter, den Holtmann und Zuck jedoch nicht sauber zu Ende spielten. Der direkte Gegenzug führte zur Ecke. Zweimal parierte Gikiewicz glänzend und sorgte dafür, dass es weiterhin 0:0 stand.

Khelifi mit dem Tor des Tages

Es schien wie ein Weckruf zu wirken, denn Eintracht dominierte das Spiel bis auf wenige Ausnahmen in der Folge. Die Belohnung folgte nach 41 Minuten, als der gute Hvilsom sich am rechten Strafraumeck durchsetzte und auf Khelifi durchsteckte. Der kleine Schweizer überwand Luthe zum verdienten 1:0 kurz vor dem Pausenpfiff. Nach dem Seitenwechsel legte Eintracht zunächst los, wie die Feuerwehr. Der agile Omladic schoss Luthe in die Arme. Auch Schiedsrichter Guido Winkmann pfiff gut und blieb nahezu ohne Fehlentscheidung. Nur das eigentlich faire Einsteigen von Reichel sah er falsch, woraufhin die Braunschweiger ein kleines Tief verzeichneten. Der nun bessere Holtmann sorgte mit Khelifi für Entlastung. Bei einem dieser Versuche legte  Arydas Novikovas  den U-Nationalspieler an der Eckfahne und musste folgerichtig das Feld mit Gelb-Rot verlassen. Der daraus resultierende Freistoß landete bei Reichel der abzog. Joseph Baffo hielt am langen Pfosten den Schlappen hin. Tor. Jubel im Rund, doch Winkmann entschied korrekterweise auf Abseits.

Gikiewicz pariert Strafstoß

Beim Schuss von Fabian war das Glück auf der Seite der Eintracht. Kurze Zeit später, als Baffo den eingewechselten Eisfeld legte, jedoch nicht mehr. Elfmeter. Doch Gikiewicz, Eintrachts Garant der letzten Wochen, hielt den Schuss von Felix Bastians. In der Schlussminute brachte Lieberknecht Boland, der nach der Verletzung sein Heimcomeback feierte. Bochum drückte nun nochmal, doch Eintracht gewann am Ende verdient, wenn auch glücklich. Bochums Trainer Gertjan Verbeek wirkte nach dem Spiel enttäuscht: „Wir haben alles probiert. Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen, aber wenn man den Elfmeter nicht macht, kann man hier nicht gewinnen.“ Torsten Lieberknecht sprach von einem offenen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten: „Wir sind froh am Ende gewonnen zu haben, denn mit dem Elfmeter hätte es auch Unentschieden können. Wir haben uns gut präsentiert. Bochum war die spielerisch beste Mannschaft, die sich dieses Jahr hier vorgestellt hat. Ein Sonderlob spreche ich Rafal Gikiewcz aus, der den Elfmeter glänzend parierte und sich schon die ganze Saison professionell verhält.“

Wir haben uns gut präsentiert. Bochum war die spielerisch beste Mannschaft, die sich dieses Jahr hier vorgestellt hat.

 Zahlen & Fakten

Eintracht Braunschweig: Gikiewicz, Reichel, Decarli, Baffo, Zuck, Matuschyk, Omladic, Ofosu-Ayeh, Holtman, Hvilsom, Khelifi Trainer: Torsten Lieberknecht

VfL Bochum: Luthe, Perthel, Bastians, Fabian, Celozzi, Losilla, Hoogland, Mlapa, Haberer, Novikovas, Terodde Trainer: Gertjan Verbeek

Torfolge:
1:0 Salim Khelifi (41.)

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