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19. November 2015

Goslarer SC verliert Identifikationsfigur Golombek

Wichtige Säule in der Offensive: Garrit Golombek. Foto: Alec Pein

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Goslar. Der Goslarer SC 08 muss zukünftig auf die Dienste von Garrit Golombek verzichten. Der Vertrag mit dem Offensivspieler wurde in beiderseiteigen Einvernehmen aufgelöst.


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Ein schmerzhafter Verlust

Im Sommer 2012 holte der damalige Trainer Manfred Wölpper den heute 24-Jährigen vom VfL Wolfsburg zum Regionalliga-Rückkehrer nach Goslar. Schon damals imponierte der gebürtige Wolfenbütteler mit einer eindrucksvollen physischen Präsenz, die ihm im Laufe seiner fast dreieinhalb Jahre beim Sportclub auszeichnete. Bei den Fans der Blau-Weißen war Golombek nicht nur deswegen beliebt, was sich auch an Zahlen fest machen lässt: In der aktuellen Saison ist ‚Golo‘ mit fünf Treffern und drei Vorlagen der effektivste Offensivspieler in der Mannschaft von Sven Thoß. In allen 16 Saisonspielen kam er zum Einsatz. Dementsprechend schmerzhaft dürfte der Verlust des Spielers im Lager der Kaiserstädter angekommen sein. „Es hat nichts mit dem Verein oder der Mannschaft zu tun“, sagt Garrit Golombek. Er müsse jetzt erst einmal an sich denken. Schon im letzten Sommer gab es Gerüchte, der Flügelflitzer würde zu den italienischen Wölfen Lupo Martini wechseln. Wird das jetzt die neue Sportliche Heimat des Garrit Golombek? In Goslar wird man ihn im Abstiegskampf gegen Tabellennachbar Hamburger SV U23 am Sonntag mit Sicherheit vermissen.