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Grandiose Defense beschert Lions den Nordmeistertitel

3. September 2016 von
Und wieder ein Pokal für die große Trophäensammlung der Lions. Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Vor 3673 Zuschauern im Eintracht-Stadion sicherten sich die New Yorker Lions am Samstagabend durch einen deutlichen 35:7-Erfolg gegen den Verfolger Berlin Rebels den Titel in der GFL Nord. Es ist der vierte Titelgewinn in Folge.


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Therriault stark, McCoy bleibt blass

Dank einer bärenstarken Defensivleistung im Duell gegen den Tabellenzweiten Berlin Rebels haben die New Yorker Lions die vierte Nordmeisterschaft in Folge gewonnen. Lediglich im ersten Viertel konnten die Gäste aus der Hauptstadt mithalten, ehe die Braunschweiger das Spiel im weiteren Verlauf dominierten und hochverdient als Sieger vom Platz gingen.

Für die ersten Punkte im Spiel sorgte Braunschweigs Evan Landi, der einen neun Yard Pass von Casey Therriault in der Endzone fing. Das folgende Field Goal verwandelte Kicker Tobias Goebel gewohnt sicher und brachte die Lions so mit 7:0 in Führung. Doch die Berliner Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Dominik Helmbold profitierte nach einem kurzen Pass seines Quarterbacks Terell Robinson von einem Abstimmunsproblem in der Lions-Defense und konnte das Spielgerät so über gut 50 Yards in die Endzone der Lions tragen (PAT von Wachsmann). Allerdings sollte dies der einzige Fehler der Braunschweiger Verteidigung bleiben. Immer wieder stoppen die Lions die Angriffsdrives der Berliner und ließen dabei das sonst so gefährliche Laufspiel der Gäste zu keiner Zeit zur Entfaltung kommen. Der beste Runningback nach Yards in der laufenden Saison, Larry McCoy, brachte es am Ende auf mickrige 39 Yards Raumgewinn. Insgesamt standen am Ende für die Berliner nur 88 Rushing-Yards auf dem Scoreboard.

Einmarsch der Gäste. Foto: Agentur Hübner

Einmarsch der Gäste. Foto: Agentur Hübner

Die Braunschweiger machten es deutlich besser und versuchten vornehmlich über das Passspiel zum Erfolg zu kommen. Angeführt von ihrem überragenden Quarterback Casey Therriault, der am Ende auf fünf Touchdownpässe, sowie 232 Yards Raumgewinn bei 22 von 30 Versuchen kam, übernahmen die Lions im zweiten Viertel das Kommando. Zunächst schnappte sich Simon Bohlmann eine Interception, ehe die Lions im folgenden Drive wieder die Führung übernahmen. Casey Therriault löste sich von den anstürmenden Verteidigern und fand mit einem 39 Yard Pass Jan Hilgenfeldt in der Endzone, der durch seinen Touchdown auf 14:7 (PAT Goebel) stellte. Eine Minute vor der Pause ließen die Lions weitere Punkte folgen. Diesmal war es Niklas Römer, der von Therriault mit einem 31 Yard Pass mustergütig bedient wurde und das Ei nur noch in die Endzone tragen musste (PAT Goebel). So ging es mit 21:7 für die Lions in die Halbzeit.

Foto: Agentur Hübner

Foto: Agentur Hübner

Auch in der zweiten Hälfte machten die Braunschweiger da weiter, wo sie aufgehört hatten. Mit ihrer aggressiven Verteidigung zermürbten sie die Berliner und stoppten immer wieder früh die gegnerischen Angriffe. Nach knapp sechs Minuten Spielzeit im dritten Viertel folgte schließlich der nächste Touchdown. Erneut überwarf Casey Therriault die Berliner Defense mit einem gefühlvollen 32 Yard Pass und fand Christian Bollmann in der Endzone, der mit seinem ersten Touchdown an diesem Abend die Führung auf 28:7 ausbaute (PAT Goebel).

Bereits kurze Zeit später sorgte das Team von Headcoach Troy Tomlin schließlich für die Vorentscheidung. Nachdem der Berliner Angriffsdrive wieder einmal früh gestoppt wurde, rückten die Lions in schnellem Tempo an die Berliner Endzone heran. Am Ende war es Evan Landi, der einen elf Yard Pass von Therriault in der Endzone zu fassen bekam und auf 35:7 (PAT Goebel) stellte. Das Spiel war damit entschieden. Im vierten Durchgang ließen die Lions nichts mehr anbrennen und brachten den 35:7-Erfolg sicher über die Bühne. Damit sicherten sich die Braunschweiger den vierten Nordmeistertitel in Folge und haben zudem in den kommenden Playoffs Heimrecht.

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