Grizzlys erneut Vizemeister – EHC München verteidigt Titel!

17. April 2017 von
Der EHC Red Bull München feiert seine zweite DEL-Meisterschaft in Folge. Foto: imago/Nordphoto

München/Wolfsburg. Im fünften Spiel der Playoff-Finalserie konnte der EHC Red Bull München den Sack zuschnüren. Mit 4:0 (1:0, 1:0, 2:0) gewannen die Hausherren am Montagnachmittag gegen die Grizzlys Wolfsburg und sicherten sich damit ihren zweiten Meistertitel in Folge.


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Grizzlys trotz Blitzstart im Rückstand

Alles oder nichts! Der Vizemeister wollte sich noch nicht geschlagen geben. In den ersten fünf Minuten der Partie bestimmten die Grizzlys das Offensivgeschehen. Erst dann kam der Titelverteidiger immer mehr in das Spiel. Die Wolfsburger konnten dem zunehmenden Druck lange standhalten und brachten auch ihre Angriffe mehrmals durch. 

In einem ausgeglichenen Drittel setzte der amtierende Meister kurz vor der ersten Pause einen ersten Akzent. Nach einem Zweikampf mit Jimmy Sharrow hinter dem Tor, luchste Jon Matsumoto dem Grizzlys-Verteidiger die Scheibe auf dem Weg nach vorne ab, drehte sich und zog zum 1:0 (19.) ab. 

Wolfsburg auf Augenhöhe – ohne Erfolg

In Unterzahl zu Beginn des Mittelabschnitts zeigten die Hausherren abermals ihre Stärke – den Gästen gelang der Aufbau ihrer Formation nur für kurze Zeit. Kaum waren die Grizzlys wieder vollzählig, unterlief ihnen ein Fehler. Jerome Flaake eroberte das Spielgerät in der neutralen Zone und zog allein vor Brückmanns Tor. Alexander Weiß setzte alles daran ihn am erfolgreichen Abschluss zu hindern – und kassierte die Strafe wegen Hakens. Folgerichtig pfiff der Referee einen Penalty. Flaake zog von rechts nach links, trickste Brückmann aus und ließ das Netz zum 2:0 (25.) zappeln.

Der Anschlusstreffer wollte den Grizzlys einfach nicht gelingen. Sie kämpften durchweg auf Augenhöhe, nur der erfolgreiche Abschluss fehlte. Nach ausgeglichenem Torschussverhältnis hielten die Gäste die Quote vor der zweiten Pause immerhin bei 17:19. 

Zweiter Meistertitel für München

Während Wolfsburg um das Überleben kämpfte, nahmen die Gastgeber den Druck aus der Offensive zwischenzeitlich heraus und konzentrierten sich in erster Linie darauf, das eigene Drittel komplett dicht zu machen. Zum erfolgreichen Abschluss reichte es dennoch. In der 47. Minute fiel mit dem 3:0 durch Derek Joslin die Vorentscheidung. 

Die Münchener blieben torhungrig. Knapp 3 Minuten später schepperte es erneut. Brooks Macek knallte die Scheibe nach einem gelungenen Doppelpassspiel mit Steven Pinizotto zum entscheidenden 4:0 (50.) in die Maschen. Damit war die Meisterschaft entschieden. Kurz vor Spielende ergab sich durch ein Powerplay für Wolfsburg nochmal die Gelegenheit für ein Tor. Pavel Gross nahm Felix Brückmann für den Extraangreifer aus dem Tor, um mit höchstmöglicher Spielerzahl den Ehrentreffer zu landen – ohne Erfolg.

Damit ist der EHC Red Bull München nach einer Wiederauflage der Vorjahres-Finalserie zum zweiten Mal Deutscher Meister in Folge.

Zahlen & Fakten

Torfolge: 1:0 (18:52) Jonathan Matsumoto (Kahun, Wolf), 2:0 (24:11) Jerome Flaake, 3:0 (46:28) Derek Joslin (Matsumoto; Kastner), 4:0 (49:17) Brooks Macek (Aucoin, Pinizzotto)

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