Gürtelprüfung der Karateabteilung des MTV Braunschweig

7. Dezember 2017
Stolz in den Augen der Eltern und Freude in den Gesichtern der Kinder gab es nach erfolgreicher Gürtelprüfung bei der Karateabteilung des MTV Braunschweig zu sehen. Prüfer Hakan Akin überreichte die Urkunden. Foto: MTV Braunschweig
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Braunschweig. In der Karateabteilung des MTV Braunschweig begann die Adventszeit mit einem ganz besonderen Geschenk. 17 Karate-Schüler unterschiedlichen Alters legten erfolgreich ihre Gürtelprüfung ab. Ein Bericht von Jan Schüler.


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Die Prüfung, die ordnungsgemäß unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, verlief nach den Richtlinien der Shotokan Prüfungsordnung des Deutschen Karate-Verbandes. Unterteilt wird die Prüfung dabei in drei verschiedene Abschnitte: Dem Kihon, der Kata und dem Kumite. Beim Kihon wurden Basistechniken auf technische Sauberkeit überprüft. Der Schüler zeigt den Prüfern dabei unter anderem Kraft und Einsatz in der Ausführung seiner Bewegungen. Die Beherrschung bestimmter Kombinationen von Techniken demonstriert der Schüler bei den Kata. Diese zu zeigenden Kombinationen können bis zu mehrere Jahrhunderte alt sein, jede Kata lehrt bestimmte Aspekte der Philosophie des Karate. Eine Partnerübung stellt das Kumite dar. Der Schüler muss beispielsweise genug Selbstdisziplin beweisen, einen Faustschlag fünf Zentimeter vor dem Gesicht des Partners zu stoppen. Bei Kindern wird das Kumite mit stationären Übungen durchgeführt, bei Erwachsenen hingegen sind es Übungen, die aus einer Bewegung heraus beginnen. Die Prüfungsanforderungen steigen, je höher der Gürtel ist.

Bei der Gürtelprüfung in der Karateabteilung des MTV Braunschweig konnten vier weiße, zwei gelbe, sechs orange, ein grüner, ein 1. brauner und ein 2. brauner Gurt durch eine gelungene Prüfung erworben werden. Trotz ihres jungen Alters stachen vor allem einige der Kinder mit ihren hohen Leistungen bei ihrer Gürtelprüfung hervor. „Manche sind erst seit anderthalb Jahren bei mir im Training“, berichtete der Prüfer Oliver Hake. Der Stolz der Eltern, die zur Verleihung der Urkunden wieder in die Halle durften, war ebenfalls deutlich in ihren Gesichtern zu sehen.  „Die Leistung, die im Training gezeigt wurde, konnte in der Prüfung auch abgerufen werden“, fasste Hakan Akin, Prüfer und Trainer, zufrieden die Ergebnisse aller Prüflinge zusammen.

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