Herzöge verjagen die Wölfe – Fünfter Sieg in Folge

1. Dezember 2017 von
Überragender Spieler in der ersten Halbzeit: Constantin Ebert. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
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Wolfenbüttel. Die Herzöge Wolfenbüttel haben auch das fünfte Spiel in Folge in der ProB gewonnen. Am Freitagabend besiegte die Mannschaft von Coach Steven Esterkamp die Rostock Seawolves mit 81:76 (40:36) und bestätigen damit ihren fünften Tabellenplatz. Topscorer wurde Constantin Ebert mit 20 Punkten, Demetrius Ward schrammte mit 19 Punkten, 12 Rebounds und 8 Assists an einem Triple-Double vorbei.


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Ebert geht voran

Die Hausherren starten durch schnelle Körbe von Tom Alte und Constantin Ebert mit 5:0 in die Partie, doch die Rostocker konterten mit einem 8:0-Lauf und dominierten fortan das erste Viertel. Insbesondere die zwischenzeitliche Pressverteidigung der Gäste ließ keinen offensiven Rhythmus der Herzöge aufkommen: „Wir hatten kein Ball-Movement und viel zu wenig Spielerbewegung in der Offensive“, kritisierte Trainer Esterkamp, der sechs Turnovers seiner Schützlinge mit ansehen musste.

Die Seawolves zeigten sich laut Coach Ralf Rehberger an beiden Enden des Feld enorm präsent und hätten viele gute Wurfgelegenheiten kreiert. Im zweiten Viertel fanden die Herzöge besser in die Begegnung, gingen defensiv und offensiv konzentrierter zu Werke. Vor allem Spielmacher Constantin Ebert spielte stark auf und traf alle seiner vier Dreierversuche in Halbzeit eins. Er fand aber auch immer wieder seine Mitspieler (6 Assists) und spielte die kompletten 20 Minuten durch, die mit 40:36 an die Lessingstädter gingen.

Herzöge lassen Wölfe wieder herankommen

Nach der Pause bauten die Gastgeber auf ihrer starken Leistung auf und erhöhten ihre Führung auf maximal 13 Punkte (55:42, 25.). „Insgesamt war unsere Defense in Viertel zwei und drei sehr gut“, lobte Esterkamp. Sein Team ließ Rostock im Schlussabschnitt jedoch wieder auf drei Punkte herankommen (59:56, 32.) und haderte erneut mit einigen Ballverlusten sowie fragwürdigen Pfiffen der Schiedsrichter. Nach einer Auszeit von Steven Esterkamp setzten sich die Wolfenbütteler bis drei Minuten vor dem Ende wieder auf neun Punkte ab. Die Wölfe konnten nur noch auf drei Zähler verkürzen, dann entschied Demetrius Ward das Spiel von der Freiwurflinie mit sieben getroffenen Würfen.

„Nach dem ersten Viertel hatten wir eine bessere Kontrolle in der Offensive, das war wichtig“, sagte Esterkamp, ärgerte sich aber gleichzeitig: „Unser Boxout war das ganze Spiel über nicht vorhanden, 13 Offensiv-Rebounds für Rostock sind eindeutig zu viel. Aber ich bin natürlich glücklich, dass wir gewonnen haben.“ Für den einzigen Wermutstropfen des Abends sorgte Youngster Samuel Mpacko, der in der ersten Halbzeit mit dem Fuß umknickte und nach zuvor starker Leistung nicht weiterspielen konnten.

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 16:21, 24:15, 19:15, 22:25

Herzöge Wolfenbüttel: Ebert 20 (6 Ass, 4/4 Dreier), Ward 19 (12 Reb, 8 Ass), Alte 12 (9 Reb), Thompson 8, Mpacko 7, Angerstein 6, Lagerpusch 6, Güldenhaupt 3 Coach: Steven Esterkamp

Duell der Tabellennachbarn: Herzöge empfangen Rostock

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