Hillerses Teufelskerl Leon Divjak ärgert den TSC Vahdet

26. November 2017 von
Hillerses Schlussmann Leon Divjak ließ nichts durch. Fotos: Frank Vollmer
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Braunschweig/Gifhorn. Die Männer von Willi Feer haben dem TSC Vahdet am Sonntag die erst zweite Niederlage der Saison zugefügt. Auf dem Kunstrasenplatz am Biberweg siegte der TSV Hillerse spät 1:0 durch ein Tor von Lauritz Macht. Held des Tages war für die Gifhorner jedoch jemand anderes. TSC-Coach Fatih Özmezarci fand deutliche Worte. 


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Özmezarci mit deutlicher Kritik

Egal, was die Gastgeber auch vesuchten, Leon Divjak hielt dagegen. Der Schlussmann des TSV Hillerse warf sich immer wieder in halsbrecherischer Manier in die guten Offensivaktionen des TSC Vahdet. Alleine im ersten Durchgang hätten die Gastgeber mehrfach in Front gehen können. Die beste Möglichkeit vergab Maik Koschwitz aus kurzer Distanz – an Divjak (43.). „Meine Offenisve hat ihn heute zum Supertorwart gemacht“, ärgerte es Fatih Özmezacri später.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Türkische Sportclub feldüberlegen, ging jedoch allzu leichtfertig mit den Chancen um. So traf Timo Richter mit einer 100%igen Möglichkeit nur das Lattenkreuz, Spielmacher Tozlu vergab ebenfalls aussichtsreich. So musste es passieren: Einen späten Ballverlust von Nils Gehde im Aufbauspiel schlenzte Lauritz Macht unhaltbar aus 18 Metern ins lange Eck (84.). In dem fairen Landesligaspiel – insgesamt zeigte der Unparteiische nur eine gelbe Karte – war das Tor die Entscheidung. Der TSC Vahdet hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen und war geschlagen. 

„Wie man trainiert, so spielt man!“

Den Vorwurf, nicht einmal gewechselt zu haben, ließ Özmezarci nach der Niederlage nicht gelten: „Uns fehlten heute Spieler wie Philipp Walther, Stephane Dieupeugbeu oder Firat Ugrac. Trotzdem erwarte ich von den Spielern auf dem Feld, dass sie dieses Spiel siegreich gestalten können“. Özmezarci lobte die insgesamt kompakte Defensivleistung seiner Elf, vorne habe es jedoch gehakt: „Wir hatten genügend Torchancen um das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Meine Offensivabteilung war nicht in der Lage, weiter Druck auszuüben. Das auch mit der Trainingsbeteiligung unter der Woche zu tun. Kein Gegner schenkt dir was, das musst du dir alles hart erarbeiten. Wenn man richtig trainiert, hat man auch die nötige Konzentration im Abschluss“, so Özmezarcis deutliche Kritik an seine Mannschaft. „So wie man trainiert, so geht man auch in die Spiele rein.“

Zahlen & Fakten

TSC Vahdet: Ken, Mulic, Boog, Gehde, Hoffmann, Uysal, Tozlu, Richter, Ilica, Seker, Koschwitz Trainer: Fatih Özmezarci

TSV Hillerse: Divjak, Schrader, Müller, Laffert, Ellmerich, Dentzer, Macht, Bruns (90. Bach(, Ramme, Ganski, Busse (83. C Schrader) Trainer: Willi Feer

Torfolge: 0:1 Lauritz Macht (84.)

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