Jörg Meinhardt: Ein Futsal-Visionär für die Eintracht

11. Oktober 2017 von
Visionär in Blau und Gelb: Jörg Meinhardt. Foto: Frank Vollmer
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Braunschweig. Eintracht Braunschweig hat mit Jörg Meinhardt am 28. September einen neuen Sportchef in der Abteilung Futsal vorgestellt. Der Futsal-Pionier soll sich um den nachhaltigen Aufbau und die Weiterentwicklung der Strukturen kümmern, die Trainer unterstützen und bringt dabei durchaus hohe Ambitionen mit in die Okerstadt.


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„Großes Potential bei Eintracht Braunschweig“

Jörg Meinhardt lebt für seinen Sport. Für den Futsal pendelt der 55-Jährige seit Ende September immer wieder zwischen seinem Wohnort Zürich und Braunschweig hin und her. Für die, laut FIFA, am schnellsten wachsende Sportart der Welt, nimmt er den großen persönlichen Aufwand gerne in Kauf: „Im Ausland gibt es Ligaspiele vor mehreren tausend Zuschauern. Dort sind im Futsal viele Fußball-Profis unterwegs. 19 von 20 der letzten Weltfußballer, wie Messi oder Ronaldo, haben ihre Wurzeln im Futsal“, beschreibt er den Reiz der Hallensportart, die hierzulande noch immer ein Nischen-Dasein fristet.

Meinhardt ist davon überzeugt, dass sich dieses hier auch in Deutschland jetzt endlich und sehr schnell ändern wird: „Ich sehe gerade hier in Braunschweig ein unglaubliches Potential“, sagt er, der es wissen muss – gilt Meinhardt doch als einer der Futsal-Pioniere in Deutschland. Schon 2010 gründete er mit „Berlin City Futsal“ einen der ersten Futsal-Clubs der Republik sowie seine Agentur fantasticfutsal.com. Später arbeitete er in der ersten Schweizer Futsal-Liga erfolgreich als Coach und als Sportchef und ist unter anderem für Eurosport und Sport 1 als Berater und Co-Moderator tätig. Sein Fachbuch „Futsal – Basiswissen und praktische Übungen für Trainer und Spieler“ ist ein umfassender Einstieg für jeden, der sich neu für die Sportart begeistern möchte.

Vorstellung des neuen Sportchefs (v.l.n.r.): Arne Ruff, Jörg Meinhardt und Vizepräsident Andreas Becker. Foto: Eintracht BS

Das Ziel: Deutscher Meister

In seinen langfristig angelegten Planungen spielt Eintracht Braunschweig für Jörg Meinhardt eine gewichtige Rolle. Für den neuen Sportchef Futsal der Blau-Gelben steht es außer Frage, dass diese Farben – zumindest im Spiel mit dem kleinen sprungreduzierten Ball – in wenigen Jahren wieder um eine Deutsche Meisterschaft mitspielen könnten: „Das Ziel ist es alsbald, die offizielle DFB-Hallenfussball-Meisterschaft mit Eintracht Braunschweig zu gewinnen“, fomuliert Meinhardt und fügt an: „Das wäre kurzfristig sogar durchaus möglich. Nur benötigen wir dafür die Unterstützung aus dem Verein, den Fans, zukünftigen Sponsoren und einige neue technisch gute Spieler aus der Stadt und der Region“, so der Sportchef. 

Aktuell ist man zumindest im Sportlichen nicht so weit weg, spielt Eintracht Braunschweig Futsal doch in der Regionalliga Nord – der höchsten Spielklasse. Platz 2 der Hauptrunde würde dazu berechtigen, an der Endrunde teilzunehmen. Der mehrfache Meister Panthers Hamburg hat Platz 1 für sich gebucht, doch dahinter wird es ein enger Wettstreit. Am Wochenende besiegten die Braunschweiger den OSC Bremerhaven mit 9:4 (6:3) und sind nun Tabellendritter. „Wichtig wird für uns der 25. November“, freut sich Meinhardt. Dann kommt das Futsalteam des SV Werder Bremen nach Braunschweig. Für Stimmung bei den Heimspielen ist schon gesorgt. Neuerdings gibt es dort Catering, Musik und auch einen Hallensprecher haben Meinhardt und das junge Team um Trainer Arne Ruff schon für sich gewinnen können. 

„Wir freuen uns sehr, dass die Verpflichtung von Jörg Meinhardt geklappt hat“, sagt Ruff und ergänzt: „Er wird uns mit seiner Futsal-Expertise, Erfahrung und Vision deutlich voranbringen. Wenn wir langfristig erfolgreich sein wollen, müssen wir uns auf struktureller Ebene weiterentwickeln. Dass wir einen der bekanntesten Futsal-Experten Deutschlands für die Eintracht gewinnen konnten ist fantastisch!“

Ortstermin im Hotel: regionalSport.de-Redakteur Frank Vollmer und Jörg Meinhardt. Foto: privat

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