„Kampf der Titanninen“ in Göttingen: Wolfpack will Platz 1

16. März 2017 von
Voller Einsatz und hohe Intensität werden von Leonie Rosemeyer und Co. am Sonntag gefragt sein. Foto: Reinelt/PresseBlen.de
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Wolfenbüttel. Der Tabellenführer Wolfpack Wolfenbüttel reist am kommenden Sonntag zum Zweitplatzierten nach Göttingen und trifft dort auf die BG 74 Veilchen Ladies. Nicht nur in der Tabelle, sondern auch auf dem Parkett sieht der Headcoach der Wolfenbütteler Pierre Hohn ein Duell auf Augenhöhe. Beide Teams stehen mit 18 Siegen und drei Niederlagen an der Spitze der 2. DBBL – aktuell spricht jedoch der direkte Vergleich aufgrund des 70:69-Hinspielsieges für das Wolfpack.


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Mehr geht nicht

Es ist das absolute Spitzenspiel in der 2. DBBL: Die zwei besten Mannschaften der Hauptrunde duellieren sich um den ersten Platz in der Abschlusstabelle und den Heimvorteil in einer möglichen Finalserie – mehr geht nicht. Während das Wolfpack wenigstens den zweiten Rang sicher hat, müssen die Veilchen um Trainer Giannis Koukos mit einem Augen in den Rückspiegel gucken, denn dort lauern im Windschatten die Panthers aus Osnabrück, auf ihre Chance zuzuschnappen. Die Göttingerinnen dürften somit mit höherem Druck in die Partie gehen als der Ligaprimus – ein Sieg ist für die Südniedersachsen Pflicht, andernfalls zieht Osnabrück bei einem Erfolg gegen Krofdorf vorbei.

BG bietet Erfahrung pur

„Ich erwarte ein sehr intensives und spannendes Spiel. Dazu eine tolle Atmosphäre in Göttingen, wohin uns auch diesmal viele Fans begleiten werden“, bemerkt Wolfpack-Coach Hohn vor der Begegnung. Gleichzeitig warnt er vor dem Gegner: „Sie haben einige erfahrene Spielerinnen wie Alissa Pierce oder Katarina Flasarova und international erprobte Spielerinnen wie Inesa Visgaudaite. Taktisch sind sie nicht ganz so stark, dafür aufgrund der Erfahrung ihrer Akteurinnen sehr abgezockt.“ Trotz der Wahrscheinlichkeit in den Playoffs auf die Veilchen zu treffen, wird das Wolfpack nicht taktieren wie Neuss in der Vorwoche. Pierre Hohn betont, dass die Aufstiegsrunde auch wegen der zuvor vielen schwierigen Partien noch nicht in seinem Kopf sei: „Wir wollen dieses letzte Spiel erst einmal über Bühne bringen und uns den Heimvorteil für die mögliche Finalserie sichern.“ Dem Wolfpack fehlt weiterhin Merit Brennecke mit anhaltenden Knieproblemen, alle anderen Spielerinnen stehen zur Verfügung. Der Sprungball des Knallerspiels ist am Sonntag um 16:30 Uhr in der Sporthalle des Felix Klein Gymnasiums in Göttingen.

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