„Klasse Spiel!“ Wölfinnen fegen Sand weg

19. Februar 2017 von
Lara Dickenmann traf früh und spielte dem VfL damit in die Karten. Fotos: Agentur Hübner
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Wolfsburg. Perfekter Start in die Rückrunde! Die Frauen des VfL Wolfsburg haben am Sonntag den SC Sand mit 4:1 (2:0) weggefegt. Vor 1.305 Zuschauern traf Lara Dickenmann im AOK-Stadion früh gegen den Gegner aus dem letztjährigen Pokalfinale. 


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Neuzugang Harder überzeugt 

Schon nach zwei Minuten verdelten die Wölfinnen – mit Anna Blässe, Noelle Maritz und Gunnarsdottir für Isabel Kerschowski, Anja Mittag und die verletzte Zsanett Jakabfi – ihren ersten richtigen Angriff zur Führung. Über rechts flankte Wullaert unbedrängt maßgerecht auf Dickenmann, die per Kopf vollendete. Wolfsburg blieb weiter bissig. Alex Popp schoss mit viel Risiko volley über das Tor (11.). Nach einer halben Stunde legte Tessa Wullaert zum 2:0 nach. Die Belgierin lauerte am zweiten Pfosten goldrichtig, um den Klärungsversuch von Sands Torfrau Carina Schlüter nach Harders Schuss abzustauben (31.). Noch vor der Pause scheiterte Popp nach einer Ecke erneut (39.), die überaus präsente Pernille Harder traf das Außennetz (40.). 

Auch im zweiten Durchgang hatten die Wölfinnen das Ruder fest im Griff. Ralf Kellermann sollte später sagen: „Wir haben über weite Strecken ein klasse Spiel gemacht, viele gute Kombinationen gehabt und einen sehr guten Angriffsfußball gespielt.“ Der 48-Jährige sah, wie sein Team ein Eigentor von Claire Savin quasi erzwang. Die Abwehrspielerin setzte eine scharfe Wullaert-Hereingabe ins eigene Netz (56.). Kurz darauf hatten die Gäste ihre bis dahin größte Chance, Leticia Santos De Oliveira schoss nur hauchzart neben das VfL-Tor (60.).

Wiederum Harder sorgte mit feiner Vorarbeit für das 4:0. Die Flanke der Dänin fand Gunnarsdottir, die aus kurzer Distanz einnickte (62.). Caroline Hansen kam noch zu ihrem Comeback nach Verletzungspause und Sand zum Ehrentreffer. Nina Burger überwand Almuth Schult zehn Minuten vor dem Abfiff doch noch einmal.

Kellermann „meckert auf hohem Niveau“

„Wir wollten Schwung aus Jena mitnehmen, von der ersten Sekunde an Druck machen und hatten gehofft, ein frühes Tor zu erzielen – das ist gelungen und hat uns in die Karten gespielt“, sagte VfL-Trainer Kellermann. „Dazu haben wir uns deutlich mehr Chancen herausgespielt, als die vier Tore aussagen und einiges liegen gelassen. Was mir nicht gefallen hat, ist das Gegentor. Das ist aber Meckern auf hohem Niveau. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem gesamten Auftreten. Das sind wichtige drei Punkte. Wir sind auf einem guten Weg und freuen uns, dass wir den zweiten Tabellenplatz etwas mehr gefestigt haben.“ Am kommenden Sonntag (26. Februar, 14:00 Uhr) treten die „Wölfinnen“ bei Bayer 04 Leverkusen an.

Ein Gewinn für den VfL: Pernille Harder. Foto: Agentur Hübner

Zahlen & Fakten

VfL Wolfsburg: Schult, Blässe, Fischer, Peter, Maritz – Gunnarsdottir, Bussaglia (64. Van Egmond), Wullaert, Dickenmann (71. Pajor), Popp (78. Hansen), Harder Trainer: Ralf Kellermann

SC Sand: Schlüter, Savin, Caldwell, van Bonn, Sandvej, Santos, Meyer (71. Chojnowski), Igwe, Aschauer (46. Damnjanovic), Skorvankova, Burger Trainerin: Claudia von Lanken

Torfolge: 1:0 Lara Dickenmann (3.), 2:0 Tessa Wullaert (31.), 3:0 Claire Savin (56./Eigentor), 4:0 Sara Gunnarsdottir (62.), 4:1 Nina Burger (80.)

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