Lieberknecht vor Aue: „Wir lechzen nach dem Dreier“

16. Februar 2017 von
Freitagabend und Flutlicht - beste Voraussetzungen für einen Zweitligakracher. Foto: Bernhard Grimm
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Braunschweig. Am Freitagabend (18:30) empfängt Eintracht Braunschweig im Eintracht-Stadion das Tabellenschlusslicht Erzgebirge Aue. Mit Union Berlin in Lauerstellung könnte man meinen, der Druck auf die Mannschaft von Torsten Lieberknecht sei groß. Der Trainer nimmt vor dem Spiel (wieder einmal) die Luft raus.


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Ex-Auer Schönfeld droht der Ausfall

Ausgerechnet gegen sein altes Team droht Patrick Schönfeld auszufallen. Den Braunschweiger Mittelfeldmotor plagen Oberschenkelprobleme „Höchstwahrscheinlich fällt er aus“, sagt Torsten Lieberknecht. Nach abgesessener Gelbsperre bekommen auch Nik Omladic und Ken Reichel keinen Freibrief für das Spiel gegen den Tabellenletzten. Aber: „Mit Ken können wir rechnen“, verrät Lieberknecht und lobt: „Er spielt seit Jahren solide, hat aber noch Luft nach oben.“ Doch folgt die Startelf nach Aussage des 43-Jährigen vor allem taktischen Überlegungen.

Von Mut, Druck und Intensität

Ob die sieben Änderungen in Nürnberg mutig gewesen seien, wird Lieberknecht gefragt. „Ich denke das war in Nürnberg auch aufgrund der Gelbsperren nötig. Und von der taktischen Herangehensweise war es auch so, dass wir den ein oder anderen auf dem Platz sehen wollten, dass er das besser umsetzt und seinem Spiel näher kommt.“ In Nürnberg konnte Julius Biada nach seiner Einwechslung positiv auf sich aufmerksam machen, belebte das Offensivspiel der Löwen noch einmal: „Er ist einer von vielen anderen, die auch von Anfang an spielen wollen“, hält Lieberknecht offen, ob Biada, Abdullahi oder andere Spieler gegen Aue ihre Chance erhalten. 

„Wir haben in Nürnberg gesehen, dass die Mannschaft sehr ausgeglichen ist. Die Einwechsler waren am sogenannten ‚Tag X‘ da. Durch die Wechsel wurde die Verantwortung auf mehr Schultern verteilt. Es sind aber noch 14 Spiele. Wir haben noch einen langen Weg vor uns.“ Torsten Lieberknecht

Druck würde dabei eher von außen hineingetragen. „Das gehört dazu und macht es knisternd“, betont Lieberknecht, der das Ziel für die Eintracht nach wie vor unter den Top 25 Deutschlands sieht. „Der Druck ist der, den wir uns selber machen, ein gutes Spiel zu zeigen.“ Ganz anderen Druck hat man dagegen in Aue. Beim Tabellenletzten hat Präsident Helge Leonhardt unter der Woche noch einmal von allen gefordert, unbedingten Willen zu zeigen. „Darum erwarte ich hohe Intensität“, so Lieberknecht. 

„Julius Biada findet über die Einwechslungen einen guten Weg, auf sich aufmerksam zu machen. Er belebt das Spiel.“ Foto: Agentur Hübner

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