Lieberknecht warnt: „Der FCK versucht alles!“

2. Februar 2018 von
Wieder fit und wichtig für das Team: Domi Kumbela ist ein Kandidat für die Startelf gegen Kaiserslautern. Foto: Frank Vollmer/Archiv

Braunschweig. Am Sonntag (13.30 Uhr) empfängt Eintracht Braunschweig den 1. FC Kaiserslautern. Nach einer emotionalen Woche gilt der Blick einem Tabellenletzten, „der alles dafür tun wird, um in der Liga zu bleiben.“


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„Cello und Benni wissen, wie ich ticke“

Sportlich nachlegen, das gilt nach dem 3:1-Sieg in Aue für die Mannschaft von Torsten Lieberknecht. Nachdem das Thema „Endspiel“ offiziell zu den Akten gelegt wurde (wir berichteten), freut sich der Cheftrainer, dass seine Mannschaft neues Selbstvertrauen gewonnen hat. „Das wichtige Spiel paart sich mit der Freude auf das Spiel“, fasst Lieberknecht vor dem Duell mit dem Tabellenletzten zusammen. Mit einem Sieg könnte sein Team sich aus dem Tabellenkeller absetzen. 

Die Situation beim kommenden Gegner nimmt aktuell dramatische Züge an. Zehn Punkte Rückstand hat Kaiserslautern schon auf den Relegations-Rang 16. Umso wichtiger wird das Spiel für die Pfälzer. „Sie werden alles dafür tun, um in der Liga zu bleiben“, weiß Lieberknecht. Unter der Woche übernahm Michael Frontzeck kurzfristig für den erkrankten Jeff Strasser auf der Trainerbank der Roten Teufel. „Er ist ein unglaublich geiler Typ“, freut sich Torsten Lieberknecht auf das Wiedersehen. Aber: „Ich wünsche mir erst nach unserem Spiel, dass er alle Punkte holt, um den 1. FCK zu retten.“

Die Partie gegen Kaiserslautern werde ein Spiel, in dem man Geduld mitbringen müsse. „Sie spielen im klassischen 4-4-2 mit engen Linien und vielen Flanken schon aus dem Halbraum. Wir wissen, dass der FCK in der Lufthoheit glänzt“, weiß der Braunschweiger Trainer und verrät: „Marcel Correia und Benjamin Kessel wissen, wie ich ticke.“ Mögliche Umstellungen bei den „Löwen“ könnten demnach eine Rolle spielen. 

Rückkehrer: Für Benni Kessel wird es das erste Gastspiel in Braunschweig mit Kaiserslautern. Foto: Vollmer/Archiv

Teigl-Ausfall droht, Hofmann ordentlich

Neben den Langzeitverletzten Joseph Baffo (Kreuzbandriss), Mirko Boland (Innenbandriss im Knie) und Julius Biada (Bänderveletzung) droht auch Georg Teigl auszufallen. Der Winterzugang musste am Donnerstag das Training abbrechen, ein eingeklemmter Nerv macht dem Abwehrspieler zu schaffen.

Özkan Yildirim ist dafür zurück im Mannschaftstraining und einsatzbereit. Quirin Moll steht nach der Geburt seiner Tochter ebenfalls voll und ganz zur Verfügung. Einen guten Eindruck hinterließ bei seinem Debüt Philipp Hofmann. Der Angreifer war an einem Tor beteiligt und als „Anspielstation nicht nur am Boden wichtig“, analysiert Lieberknecht und bescheinigt dem 24-Jährigen einen ordentlichen Einstand. „Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, unser Spiel zu spielen. Das ist uns in Aue besser gelungen als in Heidenheim.“

Neuzugänge: Georg Teigl (li.) droht auszufallen, Philipp Hofmann zeigte einen ordentlichen Einstand. Fotos: Agentur Hübner

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