Lions bleiben nach Kraftakt gegen Berlin Rebels ungeschlagen

16. Juli 2017 von
Die New Yorker Lions bleiben nach dem Sieg über die Berlin Rebels weiter ungeschlagen. Foto: Fabian Uebe
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Berlin/Braunschweig. Die New Yorker Lions bleiben weiterhin ungeschlagener Tabellenführer der GFL Nord. In einem hart umgekämpften Spiel setzten sich die Braunschweiger mit 21:14 gegen die Berlin Rebels durch.


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Lions siegen ohne Therriault

Nach der deutlichen 10:52-Niederlage im Hinspiel in Braunschweig war den Berlinern von Beginn an anzumerken, dass sie im zweiten Aufeinandertreffen der Saison einen besseren Auftritt hinlegen wollten. So erwischten die Gastgeber einen Blitzstart und konnten mit dem zweiten Spielzug der Partie die ersten Punkte einfahren. Quarterback James Harris überbrückte die Braunschweiger Verteidigung mit einem gefühlvollen 60-Yard-Pass und bediente den durchgestarteten Receiver Alex Tounkara zur 6:0-Führung (PAT nicht gut). Allerdings konnten die Lions in ihrem ersten Drive bereits zurückschlagen. Quarterback Tom van Duijn, der den etatmäßigen Spielmacher Casey Therriualt vertrat, führte sein Team bis an die 25-Yard-Linie und bediente in der Folge Runningback David McCants, der sich mit einem Kraftakt und der Unterstützung seiner Mitspieler bis in die Endzone der Berliner durchkämpfte (PAT Goebel).

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erarbeiteten sich die Braunschweiger erneut eine aussichtsreiche Feldposition. Jedoch fing Berlins Gino Chongo den folgenden Passversuch von van Duijn ab und brachte sein Team kurz vor der eigenen Endzone wieder in Ballbesitz. Den Fehler van Duijn’s machte die Braunschweiger Verteidiger jedoch prompt wieder wett, indem Robert Kitching III Berlins Spielmacher in seiner eigenen Endzone für ein Safety zum 6:9 tacklete. Noch vor der Halbzeit konnten die Lions ein weiteres Mal nachlegen. Diesmal fand van Duijn mit seinem 12-Yard-Pass Receiver Niklas Römer, der den Abstand so auf 6:15 ausbaute. Den folgenden Extrapunktversuch blockten die Rebels jedoch ab und verkürzten durch den Return von Gino Chongo in die Braunschweiger Endzone auf 8:15.

In der zweiten Halbzeit dominierten zunächst die Verteidigungen beider Mannschaften das Geschehen. Erst kurz vor Ende des dritten Quarters schlugen die Lions erneut zu. Abermals war es Receiver Niklas Römer, der nach einem kurzen Pass von van Duijn in die Endzone eindrang und durch seinen zweiten Touchdown den Vorsprung wieder auf ein scheinbar komfortables 8:21 wachsen ließ. Allerdings bäumten sich die Berliner im letzten Viertel noch einmal gegen die drohende Niederlage auf und ließen bei ihre Fans neue Hoffnung aufkeimen als Alex Tounkara den Abstand mit einem Touchdown auf 14:21 schrumpfen ließ. Jedoch blieben die Lions ruhig und brachten den Sieg am Ende sicher über die Runden.

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