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Löwen wollen den Fans in Düsseldorf „Freude bereiten“

12. März 2017 von
Onel Hernández: "Als Umschaltspieler immer anspielbar." Foto: Agentur Hübner

Braunschweig/Düsseldorf. Auch vor einem Termin am Montagabend in der 2. Bundesliga sind es die trivialen Dinge, die eine Profimannschaft beschäftigen. Zum „Anschwitzen“ in Düsseldorf hat das Team von Torsten Lieberknecht dahingehend ein kleines Problem: Alle Rasenplätze in der Rheinmetropole und Umgebung sind gesperrt. 


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„1000 Fans auswärts sind außergewöhnlich!“

„Grundsätzlich macht es immer Spaß, unter Flutlicht zu spielen“, bestätigt Lieberknecht, der eine kleine Schwächung darin sieht, auswärts spielen zu müssen und vor weniger eigenen Fans. Da jedoch an die 1.000 Braunschweiger in der Esprit-Arena erwartet werden, hält der 43-Jährige es in diesem Punkt mit seinem geschätzten Kollegen Ewald Lienen vom FC St. Pauli: „Das ist außergewöhnlich, an einem Montagabend 1.000 Fans in einem Auswärtsstadion zu haben. Diesbezüglich ist es zugleich auch eine Verantwortung für uns, den Fans an diesem Abend Freude zu bereiten. Am besten mit diesen drei Punkten, die wir immer anstreben.“ 

„Düsseldorf ist immer mit Besonderheiten behaftet“, so Lieberknecht. „Sie sind schwierig auszurechnen. In der Hinrunde waren sie die beste Mannschaft, die gegen uns gespielt hat.“ Am 23. September 2016 hatten Domi Kumbela und Ken Reichel mit ihren Toren für einen 2:0-Erfolg gesorgt. „Düsseldorf ist eine ruhige, erfahrene Mannschaft“, warnt Lieberknecht und ergänzt: „Mit viel Schnelligkeit in der Offensive.“ Und: „Ihr Flügel gehört zu dem am besten besetzten in der Liga.“

Drei Ausfälle

„Dennoch lag unser Fokus in der Spielvorbereitung auf der eigenen Mannschaft“, so der Trainer. Drei Akteure spielten dabei in den Überlegungen verletzungsbedingt keine Rolle und fehlen auch bei der Fortuna. Phil-Ofosu Ayeh (Muskelfaserriss) wird definitiv ausfallen. Patrick Schönfeld ist nach seinen Oberschenkelproblemen wieder ins Training eingestiegen, weist jedoch Trainingsrückstand auf. Bei Abwehrchef Saulo Decarli gab es inzwischen Entwarnung vom behandelnden Arzt in Basel. Der 25 Jahre alte Schweizer steigt am Montag wieder ins Training ein. „Vielleicht nehmen wir ein paar mehr Leute mit nach Düsseldorf, ich bin mir noch nicht sicher, welche Grundformation wir wählen“, verrät Torsten Lieberknecht. 

„Beste Mannschaft der Hinrunde“: Fortuna Düsseldorf. Foto: Agentur Hübner

„Moll gewinnt an Profil“

Einer „steht fast immer auf dem Platz, ist Stammspieler und hat sich von Anfang an schnell im Mittelfeld durchgesetzt.“ Die Rede ist von Sommerzugang Quirin Moll – laut Lieberknecht ein Spieler, „der in dieser Saison an Profil gewonnen hat und in Zukunft noch gewinnen wird.“ Der Trainer vergleicht Moll mit Ken Reichel und Mirko Boland  – beides Gesichter des Aufschwungs der letzten Jahre bei Eintracht Braunschweig. Unter der Woche verlängerte sich der Vertrag des 25-Jährigen aufgrund seiner Einsatzzeiten automatisch bis 2019 (regionalSport.de berichtete). „Das hat er sich erarbeitet“, lobt Torsten Lieberknecht.

Nach dem Abschlusstraining heute („Kurz und knackig“- Lieberknecht) reist der „Löwenkäfig“ in den Westen. Am Abend kommt die Mannschaft noch einmal zusammen. „Ich überlege, ob wir heute Abend die Gegnersitzung machen oder morgen früh“, verrät der Löwencoach. Und das Problem mit den gesperrten Rasenplätzen? „Es könnte sein, dass wir da auf einen Kunstrasenplatz oder den gegenüberliegenden Park ausweichen. Dann ist es hoffentlich bald 20.15 Uhr, dass wir dann alles vorher Geredete auch zeigen können.“

„Marcel hat gegen Stuttgart einen guten Kapitän ausgestrahlt. Aber auch er muss sich das Quäntchen Glück erarbeiten.“ Torsten Lieberknecht. Foto: Agentur Hübner

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