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5. Januar 2016

Marcel Correia – der Capitano ist wieder am Ball

Wichtige Säule der Löwen wieder im Training: Marcel Correia. Foto: Canidar

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Braunschweig. Zum Auftakttraining war auch Marcel Correia wieder an Bord. regionalSport.de hat sich mit dem sympathischen Mannschaftskapitän der Braunschweiger Eintracht über heimische Wintertrainingslager, Verletzungsmiseren und neue Rollenverteilungen unterhalten.


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„Die Birne macht auch mit“

„Das Wetter könnte ein bisschen besser sein“, bemängelt Eintracht Braunschweigs Mannschaftskapitän Marcel Correia. Doch sehe er das Ganze positiv, denn „grundsätzlich überwiegt die Freude.“ Auch der 26-Jährige ist endlich wieder mit von der Partie. Er habe die zurückliegenden zwei Wochen nicht genutzt um zu verreisen, sondern die sicherlich vorhandenen Defizite abzubrauen. „Man hat dann doch gemerkt, dass die kleine Pause gut war, um die kleinen Wehwehchen auszukurieren“, gibt Correia an und: „Die Motivation ist nach den zwei Wochen wieder da.“

Ich fühle mich gut, die Birne macht auch mit. Wenn das Physische und das Mentale zusammenarbeiten und beides im Einklang ist, dann gehe ich auch zuversichtlich rein, dass es auch wieder nur ein kleiner Rückschlag war und ich auch gesund bleibe.

Gemeinsam mit Emil Berggreen und Maximilian Sauer gehörte Marcel Correia vor der kurzen Pause zu den wenigen verletzten Spielern der Eintracht. Muskuläre Probleme zwangen den Innenverteidiger seit Oktober immer wieder zu Aussetzern. Eine besondere Pechsträhne sieht Marcel Correia darin aber nicht: „Das ist eher Berufsrisiko!“ Er habe unglücklicherweise ein bisschen länger für die ein oder andere Verletzung gebraucht. Zuvor spielte Correia übrigens zwei Jahre verletzungsfrei, ist für Trainer Torsten Lieberknecht nicht ohne Grund eine wichtige Säule im Team geworden.

Verletzungspausen sind Berufsrisiko. (Foto: Frank Vollmer)

Verletzungspausen sind Berufsrisiko. (Foto: Frank Vollmer)

Der Capitano Correia

Seit dieser Saison ist Marcel Correia auch Mannschaftskapitän. „Selbstverständlich liege ich ein bisschen anders im Fokus“, sagt er. Als Spieler selbst mache er sich aber keinen Druck und lasse das auf sich wirken. Aber: „Man kommuniziert mehr, steht vielleicht ein bisschen anders zum Trainer, weil man das ein oder andere Mal dann doch mehr miteinander spricht“, gib der Deutsch-Portugise an. Es sei in erster Linie eine Veränderung in der Verantwortung: „Man schaut jetzt auf die ein oder anderen Dinge die einem vorher vielleicht entgangen sind.“ Aber grundsätzlich – und das betont Correia gleich mehrfach – habe sich an seiner Person nichts verändert.

Im Winter daheim

Erstmals seit seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern bleibt Marcel Correia mit seiner Mannschaft in der Wintervorbereitung in heimischen Gefilden. „Neue Reize können ja auch was interessantes mit sich bringen“, bringt Correia es auf den Punkt. Die Eintracht-Spieler fänden im Kennelbad hervorragende Bedingungen vor. Von daher sei man für den tiefen Winter gerüstet. In vier Wochen geht es dann zum Start gleich zum Tabellenführer RB Leipzig (7. Februar 13:30 Uhr). Torsten Lieberknecht sagt, wenn man die schlagen kann, besteht auch die Möglichkeit zum direkten Aufstieg. Nicht allein für das Engagement zwischen Eintracht Braunschweig und seinem Mannschaftskapitän wäre das hervorragend, denn dann verlängert sich der Vertrag von Marcel Correia automatisch um ein Jahr bis 2018.

Wieder im Training. Foto: Frank Vollmer

Wieder im Training. Foto: Frank Vollmer