Marco Sturm beruft drei Grizzlys zum Olympia-Leistungstest

13. Juli 2017 von
Gerrit Fauser, Björn Krupp und Felix Brückmann nehmen an Vorbereitung für Olympia teil. Foto: Jens Bartels

Heidelberg/Wolfsburg. Mit Felix Brückmann, Gerrit Fauser und Björn Krupp hat Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm drei Spieler der Grizzlys Wolfsburg für den Leistungstest im Hinblick auf die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang nominiert. Ex-Grizzly Kai Hospelt hingegen beendet seine Karriere als Nationalspieler.


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Vorbereitung für Südkorea

Ein halbes Jahr vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang (9. bis 25. Februar 2018) beginnt die Vorbereitung für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit einem Leistungstest vom 23. bis 26. Juli in Heidelberg. Während Brückmann und Fauser bereits für die vergangene Weltmeisterschaft nominiert waren, gesellt sich nun auch Verteidiger Björn Krupp zu dem Kreis der Spieler, die möglicherweise ihr Land in Südkorea vertreten dürfen.

Tests außerhalb des Eises

Die drei Wolfsburger gehören zu den 29 von 56 potenziellen Olympia-Kandiaten, die nun für den Test einberufen wurden, der Rest folgt später. „Wir halten es für sinnvoll, die Tests mit den im Sommer verfügbaren Akteuren gemeinsam durchzuführen“, erklärte Sturm. Es handele sich ausschließlich um Trainingseinheiten abseits des Eises. Neben Lauf- und Krafteinheiten werden sportmedizinische Untersuchungen durchgeführt. Des Weiteren stehen Box- und Schwimmeinheiten an. Alle übrigen Spieler inklusive der NHL-Akteure werden individuell getestet.

Torhüter-Camp eine Woche zuvor

Bereits vom 16. bis 20. Juli findet ein Torhütercamp im bayrischen Füssen statt. Neben Dennis Endras (Adler Mannheim), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt), Danny aus den Birken (EHC Red Bull München) und Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) wird dort auch Felix Brückmann teilnehmen.

Kai Hospelt beendet Karriere als Nationalspieler

Kai Hospelt wird nie wieder das Nationaltrikot tragen, dies teilte der Kölner Hai dem Bundestrainer in einem persönlichen Gespräch mit. „Kai hat eine lange und beeindruckende Karriere in der Nationalmannschaft hingelegt. Auf und neben dem Eis hat er sich immer vorbildlich verhalten. Wir konnten immer auf ihn zählen. Ich bedauere, aber respektiere seine Entscheidung“, bedauerte Sturm Hospelts Entscheidung.

„Ich möchte mehr Zeit mit meiner Familie haben und den Sommer dazu nutzen, die Blessuren der Saison auszukurieren, da ich noch möglichst lange spielen will. Ich hätte mir als junger Spieler nie erträumt, über 100 Länderspiele zu machen und bei Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen dabei zu sein. Es war eine tolle Zeit“, blickte der Stürmer auf seine Karriere als Nationalspieler zurück. Hospelt absolvierte seit seinem Debüt im Jahr 2006 115 Länderspiele und stand bei sechs Weltmeisterschaften sowie bei den Olympischen Spielen in Vancouver auf dem Eis.

 

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