Olzem: „Wird Zeit, dass diese Serie reißt!“

17. März 2017 von
Zuletzt vier Mal 1:2 für Freie Turner gegen SVA. Foto: Rhett Hunze

Braunschweig. Nach zwei Auswärtssiegen startet am Sonntag (15.00) an der heimischen Herzögin-Elisabeth-Straße das Punktspiel-Jahr für Freie Turner Braunschweig. Gast ist der Tabellennachbar SV Arminia Hannover. Mit dem eint die Turner eine bemerkenswerte Serie.


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„Weiterhin harte Arbeit“

Vier Mal 1:2 unterlagen Freie Turner zuletzt gegen den Hannoveraner Traditionsclub (3 Liga, 1 Pokal). „Wird Zeit, dass diese Serie reißt“, zeigt sich Kai Olzem kämpferisch – wohlwissend, dass sein Team zwar mit den Auswärtssiegen in Bornreihe und vor allem Wunstorf aufhorchen ließ, aber weiterhin hart für den Erfolg arbeiten muss.

„Wir würden unsere Form der letzten Wochen sehr gerne im ersten Heimspiel des Jahres bestätigen“, sagt der 37 Jahre alte Trainer der Braun-Weißen, der ergänzt: „Es wäre doch schön, wenn wir damit den ein oder anderen Zuschauer in den Prinzenpark locken könnten.“ Außerdem: „Mit einem Sieg gegen Arminia Hannover würden wir auch denen auf die Pelle rücken.“ Aktuell hat die Mannschaft von Trainer Murat Salar vier Zähler Polster auf die Braunschweiger. 

Rick Kaupert ist wieder dabei. Foto: Moritz Eden

Personallage etwas entspannter

Personell gestaltet sich die Lage „leicht vebessert“, wie Olzem vorsichtig formuliert. Mohammed Badiki und Julian Hartkopf sind nach ihrer großartigen Hilfe in Wunstorf wieder in die 2. Mannschaft zurückgekehrt. Pedro Juan Nsimba fällt aufgrund einer Oberschenkelverletzung aus. Ob Nils Gehde (Trainingsrückstand) dabei sein kann ist noch offen.

Dafür sind Rick Kaupert und Marcel Schreyer wieder dabei. Auch Stefan Riedel und Julian Bräunig haben die Trainingswoche Gas gegeben und sind wieder ein Thema für Trainer Olzem und seine Startelf-Überlegungen. Fabian Krüger kommt am Samstag aus dem Skiurlaub zurück. Ob der „Aggressive-Leader“ der Turner gleich eine Option darstellt, wird sich zeigen. 

Kampfbetont!

„Wir erwarten eine Mannschaft, die extrem von ihrem Pressing lebt und daraus ihr Selbstvertrauen zieht“, so Olzem, der den Gegner einige Male beobachtet hat und großen Respekt hat. „Sie haben mit Salar einen emotionalen Trainer, der sie immer wieder nach vorne peitscht. Es wird ein enges und kampfbetontes Spiel.“ Ob auf Kunstrasen oder Naturrasen steht derweil noch nicht fest.

Martin Kühn traf im Hinspiel. Foto: Rhett Hunze

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