Paul-Georges Ntep vierter VfL-Winterzugang

9. Januar 2017 von
Steigt schon heute ins Mannschaftstraining ein: Paul-Georges Ntep. Foto: Imago/Panroamic International

Wolfsburg/La Manga. Der VfL hat Paul-Georges Ntep verpflichtet. Der offensive Außenspieler vom französischen Erstligisten Stade Rennes bekommt einen Vertrag bis 2021 und steigt am heutigen Montag ins Training der „Wölfe“ ein. Der 24-Jährige erhält bei den Grün-Weißen das Trikot mit der Nummer 9.


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„Besondere Merkmale“

„Wir haben seinen Weg in den letzten Jahren intensiv verfolgt und sind froh, dass sich Paul-Georges Ntep nun für den VfL entschieden hat“, freute sich Olaf Rebbe, der mit Ntep bereits den vierten Neuzugang in diesem Winter beim VfL Wolfsburg präsentieren konnte. Der neue Sportdirektor der „Wölfe“ lobt den Neuzugang  als „klassischen Außenbahnspieler mit besinderen Merkmalen, der unser Offensivspiel bereichern wird“, so Rebbe. „Er ist schnell, stark in Eins-gegen-Eins-Situationen, bringt Torgefährlichkeit und hat zudem ein Auge für seine Mitspieler. Wir sind überzeugt, dass er seine Entwicklung beim VfL fortführen und bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere gehen wird. “ Wie der Kicker in seiner heutigen Printausgabe vermeldet, kostet Ntep die Grün-Weißen fünf Millionen Euro Ablöse.

„Enorme Erfahrung“

Chefcoach Valérien Ismaël hat damit wieder eine Option mehr in der Offensive: „Mit Paul-Georges haben wir unsere Qualität auf den Außenbahnen noch einmal deutlich erhöht. Er ist pfeilschnell, technisch versiert und verfügt trotz seines jungen Alters bereits über enorme Erfahrung. Mit ihm sind wir im taktischen Bereich noch flexibler und im Offensivspiel noch schwerer auszurechnen.“

Der im kamerunischen Douala geborene Franzose schaffte aus der Jugend des AJ Auxerre den Sprung in den Profikader des Zweitligisten, ehe es ihn in der Winterpause der Saison 2013/2014 zu Stade Rennes in die Ligue 1 zog. In der Bretagne wurde er sofort zum Stammspieler und absolvierte bis zu seinem Wechsel zum VfL 74 Erstligapartien, in denen ihm 18 Tore gelangen. Zudem wurde der Rechtsfuß, der seit der U18 in alle französischen Junioren-Nationalteams berufen wurde, bei Stade Rennes zum A-Nationalspieler und absolvierte sein erstes von bislang zwei Länderspielen für die Équipe Tricolore am 7. Juni 2015 bei der 3:4-Niederlage gegen Belgien.

Abdennour ein Thema?

Für die Abwehr wird beim VfL nach einer Kicker-Meldung weitere Verstärkung in Person von Aymen Abdennour gehandelt. Der 27 Jahre alte Innenverteidiger vom FC Valencia hatte schon einmal Gastspiel in Deutschland. Bei Werder Bremen machte er zu Beginn seiner Profikarriere eine höchst unglückliche Figur. Trainer Wolfgang Schaaf gab seinerzeit sogar Angreifer Markus Rosenberg den Vorzug in der Defensive gegenüber Abdennour. Mittlerweile hat sich der Nationalmannschaftskapitän Tunesiens zu einem Innenverteidiger von internationalem Format entwickelt. Abdennour wird auch beim HSV gehandelt und nimmt mit seinem Heimatland am Afrika-Cup teil.

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