Rokohl wechselt ins Supermittelgewicht, nächster Gegner steht

11. Oktober 2017 von
Tritt Ende Oktober erneut in Dorsten an: GBU-Champion Patrick Rokohl. Foto: Frank Vollmer
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Braunschweig. Vor seinen nächsten Kampf ist GBU-Weltmeister Patrick Rokohl vom Halbschwergewicht ins Supermittelgewicht gewechselt und hat dafür hart trainiert. Am 21. Oktober 2017 will der 29-jährige Lokalmatador in Dorsten gegen den Bosnier Dino Šabanović seine Serie auf elf K.o. in elf Kämpfen ausbauen. 


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In Dorsten gegen „Kickboxer“ Šabanović

„Ich habe mich in der Vorbereitung sehr fokussiert und diszipliniert an meinen Ernährungsplan gehalten und fühle mich schon jetzt sehr wohl in der neuen Gewichtsklasse“, teilt Patrick Rokohl vor seinem nächsten Kampf mit. Für ihn ist die Mission „11-0-0“ damit bereits gestartet. Positiver Nebeneffekt: Durch seinen Wechsel in eine Gewichtsklasse tiefer ist Rokohl auch in der Rangliste ein paar Plätze nach vorne gerutscht.  

Rokohls nächster Gegner Dino Šabanović boxte bereits im Mai in der Wolfenbütteler Lindenhalle einen Vorkampf, als Rokohl seinen Titel gegen Teemu Tuominen gewann. Der 20-Jährige hat bisher zwei von elf Kämpfen zwei für sich entschieden, verlor aber auch neun Mal. Im Kickboxen läuft es da schon weitaus besser für den jungen Kampfsportler. Dort trägt er den Titel eines Europameisters. „Die Marschroute ist klar. Für mich zählt nur der Sieg“, gibt sich Rokohl motiviert – was für den Routinier angesichts des noch unerfahrenen Gegners keine allzu große sportliche Herausforderung werden sollte. Zumindest suchte sich Šabanović in der jüngeren Vergangenheit stets Kontrahenten, die fast ausschließlich ungeschlagen waren. 

Schon am 2. Dezember boxt Patrick Rokohl dann seinen nächsten Kampf. In Dessau geht es im „Glaspalast“ gegen einen noch unbekannten Gegner. 

Öffentliches Training für Lila Hoffnung e.V.

Unterdessen lädt Patrick Rokohl am 18. Oktober um 18.30 Uhr zu einer öffentlichen Trainingseinheit ein, die er zugunsten des Vereins Lila Hoffnung-CED und Darmkrebshilfe abhalten wird. Dort engagiert sich der Profiboxer schon seit längerem, mit anderen Prominenten Unterstützern, wie Fußballtrainer Peter Neururer, für die Enttabuisierung des Themas chronisch entzündlicher Darmerkrankungen, um den Betroffenen so das Leben leichter zu machen. Bei einem neuen Projekt von Vereinsgrüner Holger Busse geht es auf’s Rad: „700 Kilometer in 7 Tagen – Der Darm im Mittelpunkt“ heißt die Tour, welche Busse und ein Freund angehen wollen. Boxer Rokohl unterstützt die Zwei dabei im Training.

Patrick Rokohl (re.) mit Coach Roman Anuchin. Foto: privat

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