Rückkehr zum Tagesgeschäft: Grizzlys treten bei Pinguins an

11. Januar 2018 von
Bei den Fischtown Pinguins möchten die Grizzlys wieder zum Tagesgeschäft zurückkehren. Foto: Moritz Eden/Archiv

Wolfsburg. Nach der „Gross-Entscheidung“ vom Dienstag (wir berichteten) geht das Tagesgeschäft für die Grizzlys Wolfsburg weiter. Am Freitag (19.30) tritt der Vizemeister bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven an. Von einer etwaigen Beeinflussung durch den Weggang von Pavel Gross zum Saisonende, will man in Wolfsburg nichts wissen.


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„Wir haben noch viel vor“

Es wird weiter gearbeitet bei den Niedersachsen. Mit dem Blick auf den vierten Platz der Tabelle will sich Manager Charly Fliegauf nicht zufrieden geben und blickt auch auf das Führungstrio: „Es kotzt mich an, dass Nürnberg 18 Vorsprung hat!“ Auch Cheftrainer Pavel Gross, der den Club erst nach der Saison verlassen wird, merkt an: „Wir müssen weiter arbeiten! Wenn wir das tun, dann gewinnen wir 3:2 – tun wir das nicht, dann verlieren wir 2:3!“ und fügt hinzu: „Wir haben noch viel vor und haben noch vier harte Monate vor uns und ich bin überzeugt davon, dass wir hier gutes Eishockey spielen werden. Wir können noch viel erreichen.“ Mit dem 3:0-Sieg gegen Köln am vergangenen Sonntag, konnten die Automobilstädter den ersten Sieg des neuen Jahres feiern.

Zwei Siege für die Pinguins

Bremerhaven liegt in der engen Liga „nur“ elf Punkte hinter den Grizzlys. Die Pinguins rangieren momentan auf Platz zehn der Tabelle und sind noch in unmittelbarer Reichweite der Playoff-Viertelfinalplätze. Zwei von drei Begegnungen mit den Wolfsburgern konnte der DEL-Neuling der vergangenen Saison in der aktuellen Spielzeit für sich verbuchen. Die Hanseaten liegen im Gegensatz zum Tabellenplatz, in allen relevanten Statistiken teilweise weit vorne. Nur in Sachen Fairplay bildet man mit den meisten Strafzeiten das Schlusslicht. Wie so oft, gibt es keinen klaren Favoriten in der kommenden Begegnung.

Kreps möglicherweise dabei

Drei Ausfälle haben die Schwarz-Orangen momentan zu verkraften. Während sich die Rückkehr von Kamil Kreps nach den Weihnachtsfeiertagen immer wieder verzögerte, kann der Ex-NHL-Spieler am Freitag nun möglicherweise wieder auflaufen. „Wir schauen von Tag zu Tag“, wollte sich Gross noch auf keine Entscheidung festlegen. Kris Foucault hingegen, wird noch kein Thema sein. Torsten Ankert, der nach seiner Schulter-OP mehrere Wochen aussetzen musste, sollte ursprünglich Mitte Januar wieder auf Puckjagd gehen können. Dessen Rückkehr wird nun spätestens am Monatsende erwartet.

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