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Schlacht um den Klassenerhalt: Herzöge empfangen Stahnsdorf

16. Februar 2017 von
Ein Herzog mit Kämpferherz: Yassin Mahfouz. Foto: Maschauer

Wolfenbüttel. Es ist das bisher wichtigste Spiel der Saison für die MTV Herzöge Wolfenbüttel, wenn am kommenden Samstag der direkte Tabellennachbar RSV Eintracht Stahnsdorf zu Gast in der Lindenhalle ist (Tip-Off: 18 Uhr). Die Wolfenbütteler gehen gestärkt durch den Last-Minute-Sieg und den vierten Heimerfolg in Folge gegen die Iserlohn Kangaroos in die Partie. Der Tabellenelfte gewann seinerseits das Derby gegen Rostock (91:83) und blieb dem Team um Spielertrainer Demetrius Ward auf den Fersen. Angesichts des Ein-Spiel-Vorsprungs der Herzöge auf die Gäste ist das letzte Heimspiel der regulären Saison ein sogenanntes „4-Punkte-Spiel“ für beide Mannschaften.


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Starkes US-Trio

Mit einem Erfolg in diesem Duell könnten Ward und Co. sich in einen Abstand von vier Punkten auf Stahnsdorf verschaffen – das wäre im Hinblick auf die Playdowns ein echtes Faustpfand. Um den direkten Vergleich für sich zu entscheiden, haben die Lessingstädter ein 70:77 aus dem Hinspiel gutzumachen. Das Leben schwermachen werden ihnen auf Stahnsdorfer Seite insbesondere die drei US-Amerikaner Joshua Adeyeye (17,1 Punkte), Antoine Myers (14,6 Punkte) und Joshua Damon Smith (15 Punkte und 9,8 Rebounds), die im Aufeinadertreffen in der Hinrunde für 43 der 77 Punkte sorgten. Interessant sollte das Rebound-Duell werden, denn beide Teams zählen in diesem Bereich zu den stärksten der Liga. Die Mannschaft von Coach Thomas Roijakkers, Bruder von BG Göttingen-Trainer Johan Roijakkers, ist gar die Nummer eins der Liga bei den eingesammelten Abprallern (40,4) und schnappte sich im Hinspiel mit 48 Rebounds 13 mehr als die Herzöge.

Kampf ist Trumpf

„Kratzen, Kämpfen, Beißen“. Diese Floskel aus dem Fußball-Jargon dürfte am Samstag erneut auf die Herzöge zutreffen, die in der Vorwoche wieder einmal ihre Moral und ihr Kämpferherz zur Schau stellten und damit Iserlohn noch in die Knie zwangen. Ein Spieler, der sinnbildlich für diesen Stil steht, ist Forward Luis Figge. Er gab beim 69:68-Erfolg sein Comeback nach mehrmonatiger Verletzungspause und erwies sich als wichtiger Energizer mit einer positiven Einstellung, die der Mannschaft mehr als guttut. Zu hoffen ist zudem, dass Spielertrainer Demetrius Ward seine Dürrephase im Scoring nach zwei zuletzt dürftigen Ausbeuten (12 Punkte vs. Schalke, 10 Punkte vs. Iserlohn) überstanden hat und neben den zuletzt gezeigten Passfähigkeiten auch seine Qualitäten als Scorer wieder unter Beweis stellt.

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