Sensationell: Arnd Peiffer gewinnt Gold bei Olympia

11. Februar 2018 von
Gold über die 10 Kilometer: Arnd Peiffer. Foto: imago

PyeongChang/Region. Da guckten die beiden Top-Favoriten Martin Fourcade (Frankreich) und Johannes Thingnes Bö (Norwegen) ganz schön aus der Wäsche. In Wolfenbüttel geboren, in Clausthal-Zellerfeld aufgewachsen, stahl Arnd Peiffer den beiden Stars die Show und gewann überraschend die dritte Goldmedaille für Deutschland im Biathlon-Sprint über 10 Kilometer.


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„Heute könnte was gehen“

Fourcade und Bö erlebten ihr Fiasko früh beim Schießen und verabschiedeten sich mit drei und vier Fehlversuchen frühzeitig aus dem Medaillenrennen. Für Arnd Peiffer dagegen sah es nur vor dem Start gar nicht nach Triumph aus. Erst brach ihm kurz vor dem Wettkampf der Schlagbolzen, dann prellte er sich bei einem Beinahe-Treppensturz in der Wachskabine den Ellbogen. „Das sind Sachen, die man sich nicht unbedingt vor einem Rennen wünscht. Zudem bin ich beim Einlaufen nicht richtig warm geworden. Dann ging aber alles ganz schnell“, erklärte der 30-Jährige in der ARD-Sportschau.

Es ging so schnell, dass Peiffer am Ende 4,4 Sekunden früher im Ziel war, als der ebenfalls fehlerfreie Tscheche Michal Krcmar. In 23:38,8 Minuten blieb der Polizei-Hauptmeister sowohl beim Liegend- als auch Stehend-Schießen fehlerfrei. Später gab er zu, stehend schon ziemlich aufgeregt gewesen zu sein. Mit der Null sei er aber losgelaufen und habe gewusst: „Heute könnte was gehen.“ Nach seine WM-Titel 2011 im Sprint ist dies der größte Triumph in der Karriere des dreimaligen Staffel-Weltmeisters, der für den WSV Clausthal-Zellerfeld startet.

Arnd Peiffer sprintet zu Gold

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