Sieg! Icefighters bleiben im Rennen um den Finaleinzug

26. Februar 2017 von
Icefighters nach Niederlage gegen den HSV am vergangenen Freitag heute erfolgreich. Foto: Jens Bartels
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Salzgitter. Im zweiten Halbfinal-Spiel der Regionalliga-Nord besiegten die TAG Salzgitter Icefighters am späten Sonntag vor heimischem Publikum den Hamburger SV mit 6:3 (2:2, 1:0, 3:1).


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Blitzstart beider Teams

Es dauerte gerade einmal 23 Sekunden, bis Icefighters-Torhüter Radka Lhotska das erste Mal hinter sich greifen musste. Robin Richter brachte die Gäste früh in Führung. Die Antwort der Salzgitteraner folgte prompt. Nach 50 gespielten Sekunden flog die Scheibe, abgefeuert von Michal Babkovic, ins Netz der Hanseaten. Damit stand es nach keiner vollen Minute bereits 1:1. In der dritten Spielminute sah es nach einer sicheren Chance zum Führungstreffer der Icefighters aus, der Spielaufbau scheiterte aber am letzten Pass, der von den Blau-Weißen abgefangen wurde.

Es war der HSV, der erneut in Führung gehen sollte. In der 4. Minute fiel das Tor zum 1:2 (4.) durch Alexander Schier. Die Icefighters blieben cool und kämpferisch. Ein Konter, angelaufen von Ron Friedrich mit Pass auf Babkovic und weiter auf Trainersohn Lukas Vit, der sofort abzog, scheiterte einzig am Goalie. Eine Strafzeit in der 6. Minute nutzen die Icefighters zum Anschlusstreffer, ausgeführt durch Michele Meridian nach einem glänzenden Pass von Friedrich aus dem Slot zum 2:2 (6.). Damit war das Spiel erneut ausgeglichen, ebenso die Leistung der beiden Teams.

320 Zuschauer sahen den Kampf beider Mannschaften. Foto: Jens Bartels

Icefighters gehen in Führung

Im zweiten Drittel erhöhte der HSV zunächst Druck und konnte das Hartgummi lange im Drittel der Gastgeber halten. Das Team von Trainer Radek Vit hielt dagegen. Beide Teams wollten es wissen und verteidigten ihre jeweilige Zone souverän, wobei die Leistung beider Torhüter ebenfalls eine Rolle spielte. Zur Spielmitte mussten das Team vom Salzgittersee gleich zwei Strafzeiten hintereinander hinnehmen. Durch eine Überschneidung von 15 Sekunden, standen die Icefighters kurze Zeit nur zu dritt auf dem Eis, konnten beide Strafzeiten aber schadlos überstehen.

In der 36. Spielminute bekam Ruven Bannach den Pass unmittelbar vor HSV-Goalie Daniel Bethe und brachte den Puck zur 3:2-Führung der Salzgitteraner ins Tor. Bis zum Ende des Mittelabschnitts drehten die Icefighters auf und erspielten sich mehrere gute Gelegenheiten vor dem Tor ihrer Gäste.

Beide Teams verteidigten stark. Foto: Jens Bartels

Klarer Sieg im Schlussdrittel

Der Schlussabschnitt kam in der ersten Hälfte dem Anfangsdrittel gleich. Beide Team spielten in etwa spielten gleichauf und wechselten sich mit den Angriffen ab. Tomas Lesko sorgte in der 48. Minute für lautstarken Jubel der Fans. Kyryll Borysov legte auf Lesko ab und dieser donnerte die Scheibe aus dem Slot zum 4:2 in die Maschen. Keine Chance für Bethe. Dieses Mal antworteten die Gäste zeitnah. Nur 40 Sekunden später stand es 4:3 (49.) durch Pascal Heitmann – doch die Icefighters wollten das Ding zu machen. Eineinhalb Minuten später schob Borysov die Scheibe rechts am HSV-Torwart vorbei und erhöhte auf 5:3 (50.).

Zwei Strafzeiten kurz nacheinander konnten dem Sieg des Teams von Trainer Radek Vit nichts mehr anhaben. Hamburgs Coach Chapin Landvogt holte seinen Goalie kurz vor Spielende heraus und schickte einen weiteren Angreifer auf das Eis. Die Chance auf das Empty-Net-Goal ließen sich die Gastgeber nicht entgehen. Nils Blankschyn ließ das Netz 40 Sekunden vor Schluss noch einmal zappeln (60.).

Am Ende ging es nochmal zur Sache. Foto: Jens Bartels

Am kommenden Freitag geht es wieder nach Hamburg zum finalen Spiel der Serie. Das Sieger-Team nimmt am Finale um den Regionalmeisterschaft Nord teil.

Zahlen & Fakten

Torfolge: 0:1 (00:23) Robin Richter (Heitmann, Schlode), 1:1 (00:50) Babkovic (Borysov, Quiehl), 1:2 (03:47) Alexander Schier (Zaborsky, Heitmann), 2:2 (05:45) Michele Meridian (Friedrich, Bannach/PP), 3:2 (35:37) Ruven Bannach (Lesko, Babkovic), 4:2 (47:31) Tomas Lesko (Borysov, Babkovic), 4:3 (48:11) Pascal Heitmann (Höttgen, Richter), 5:3 (49:51) Kyryll Borysov (Lesko, Babkovic), 6:3 (60.) Nils Blankschyn (Pflüger, Maeter/EN)

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