Spanien ist Endstation für Deutschlands Basketballer

13. September 2017 von
Mit 23,7 Zähler pro Begegnung ist Schröder aktuell noch immer der beste Punktesammler der Eurobasket. Foto: Agentur Hübner
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Istanbul/Braunschweig. Die deutschen Basketballer um NBA-Superstar Dennis Schröder sind im Viertelfinale der Eurobasket mit 72:84 (33:34) am Titelverteidiger aus Spanien gescheitert. Dennoch darf das Team von Headcoach Chris Fleming erhobenen Hauptes Abschied von den diesjährigen Titelkämpfen nehmen .


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Marc Gasol ist der entscheidende Faktor

Drei von vier Vierteln konnten Schröder, Theis und Co. ausgeglichen gestalten, alleine der dritte Spielabschnitt, der mit 20:31 an die Iberer ging, ließ die deutschen Adler nicht noch mehr vom Einzug ins Halbfinale träumen. Dem überragenden Marc Gasol von den Memphis Grizzlies hatte das Fleming-Team insbesondere in Viertel Nummer drei nicht viel entgegenzusetzen, er verbuchte am Ende 28 Punkte und zehn Rebounds und streute zudem vier seiner sechs Dreierversuche ein.

Auf deutscher Seite war es erneut Dennis Schröder, der die Topscorer-Ehren einheimste. 27 Punkte erzielte der Braunschweiger, obwohl es ihm die Spanier über den Großteil der Spielzeit schwer machten, seine gewohnten Drives zum Korb anzubringen. Da wäre es hilfreich gewesen, die verstopfte Zone mit guter Quote von der Dreierlinie zu bestrafen – doch das blieb aus, erneut trafen Deutschlands Schützen nur unterdurchschnittliche 27 Prozent ihrer Versuche von hinter dem großen Bogen.

„Wir haben alles gegeben“

Und trotzdem: Diese Eurobasket mit der deutschen Mannschaft war ein Erfolg, alleine der Sieg über Frankreich bereits ein riesiger Erfolg. Ein Sieg über Spanien wäre eine absolute Sensation gewesen und doch schnupperten Schröder und Co. daran, daher muss sich niemand für das Ausscheiden grämen. Der Mann von den Atlanta Hawks spielte ohnehin ein klasse Turnier, zeigte, dass er seit der EM 2015 an Reife gewonnen hat und der absolute Leader und Ankerpunkt dieses Teams ist. Mit 23,7 Zähler pro Begegnung ist Schröder aktuell noch der beste Punktesammler der Eurobasket, Goran Dragic oder Alexey Shved könnten ihm diesen Titel noch streitig machen.

Auch der zweite Braunschweiger im Bunde mit Daniel Theis zeigte bisweilen starke Leistungen (10,9 Punkte, 6,3 Rebounds) und etablierte sich nach behäbigem Turnierstart als zweite Option hinter Schröder. Alles in allem ist ein mehr als positiver Turnierverlauf auszumachen, resümierte auch Coach Fleming: „Wir haben uns in den vergangenen drei Jahren zu einer echten Marke entwickelt und ich bin sehr stolz ein Teil dieser Gruppe gewesen zu sein. Die Generation ist jung genug um besser und besser zu werden und noch einiges zu erreichen. Dazu müssen alle Spieler zur Verfügung stehen. Wir haben bis zum Ende alles gegeben.“

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