USC: Fehleranfälligkeit verhindert Erfolg beim Angstgegner

25. Februar 2018 von
Trotz guter Leistung gab es für den USC in Essen nichts zu holen. Foto: Moritz Eden

Essen/Braunschweig. Der USC Braunschweig verpasste es am Samstagabend bei der 0:3-Niederlage beim VV Humann Essen, den Klassenerhalt in der 2. VBL vorzeitig zu sichern. In allen drei Sätzen war das Team von Markus Weber beim Angstgegner VV Humann Essen auf Schlagdistanz, zog letztlich aber immer den Kürzeren und kann nun spätestens in drei Wochen den Ligaverbleib unter Dach und Fach bringen.


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Roter Faden kein USC-Freund

Die USCer präsentierten sich in den vergangenen Wochen äußerst formstark und überraschten unter anderem mit dem Auswärtserfolg bei Lindow-Gransee in der Vorwoche. Diesen Schwung nahmen sie auch mit in die Partie in Essen und erspielten sich in Satz eins eine zwischenzeitliche 12:8-Führung, die sie mit vier leichten Fehlern in Serie indes wieder zunichte machten. „Das hat sich wie ein roter Faden durch das Spiel gezogen. Wir waren immer nah dran, haben dann in den entscheidenden Momenten immer wieder Fehler fabriziert, die Essen ausgenutzt hat“, legte Trainer Weber den Finger in die Wunde und spielte auch auf sechs vergebene Aufschläge im ersten Satz an.

Nachdem der Start denkbar knapp mit 25:27 verloren ging, hatten die Braunschweig auch in der Folge mit 22:25 und 23:25 das Nachsehen gegen die kampfstarken Essener, die dem Tabellenneunten mit ihrer Spielweise so oft Kopfzerbrechen bereitet hatten. Heute aber stimmte die Leistung der Weber-Truppe mit guter Arbeit in der Feldverteidigung und druckvollem Aufschlagsspiel, das einzige Marko: die wiederkehrenden Fehler. „Wenn es eng wurde, sind wir in unsere alten Spielweise verfallen. Da macht der Kopf zu und es schleichen sich Unkonzentriertheiten ein“, erklärte Weber und ergänzte: „Wenn wir dann einen Vorsprung herausgespielt haben, schaffen wir es auch immer, diesen schnellstmöglich wieder einzureißen.“ Sein Team müsse in gewissen Phase noch abgeklärter spielen und die taktische Marschroute stringenter befolgen. Dennoch betonte Weber, „war es ein guter Auftritt und man sieht, dass wir Fortschritte machen“.

Nun stehen für die Löwenstädter drei Wochen Pause im Kalender, dann folgt das Spiel gegen den Drittletzten aus Warnemünde. Sollte der aktuelle Tabellenzwölfte, DJK Delbrück, in der Zwischenzeit aus seinen zwei Partien nicht mehr als einen Punkt einsammeln, könnten die Braunschweiger sogar vom Sofa aus den Klassenerhalt feiern.

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 27:25, 25:22, 25:23

USC Braunschweig: Kraftschick, Schnalke – Ahlborn, Voth, M. Horstjan, Koch, Gottschall, Albers, Angele, Abramov, Spieweg, Peeck Trainer: Markus Weber

Big Points für den USC – Auswärtserfolg in Gransee

 

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