VfL-Damen: Kellermann vor Pokal-Viertelfinale entspannt

14. März 2017 von
Die VfL-Damen im Training. Foto: VfL Wolfsburg

Wolfsburg. Nach der Länderspielpause stehen für die Damen des VfL Wolfsburg mit dem DFB-Pokal, der Bundesliga und der Champions League gleich drei Herausforderungen bevor. VfL-Trainer Ralf Kellermann sieht dem Ganzen relativ entspannt entgegen.


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„DFB-Pokal kürzester Weg zu einem Titel“

Am kommenden Mittwoch steht mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale beim FC Bayern München die nächste Begegnung für die Kellermann-Elf an. Dort möchte man das Spiel gewinnen und in das Halbfinale einziehen, um den Titel im darauf folgenden Finale möglichst zu verteidigen. „Der DFB-Pokal ist die kürzeste Möglichkeit einen Titel zu gewinnen“, kommentierte der 48-Jährige im heutigen Pressegespräch die Bedeutung dieser Serie.

Am Sonntag, den 19. März muss seine Mannschaft erneut gegen Bayern München antreten. Dieses Mal in der Bundesliga und vor heimischem Publikum. Die Woche darauf, am Mittwoch, den 22. März geht es dann ebenfalls zu Hause im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Olympique Lyon.

Keine größeren Verletzungen

Bevor zuletzt drei Länderspiele anstanden, sorgte sich Kellermann um die vielen Spielerinnen, welche für die Nationalmannschaft angetreten waren. „Ich bin erleichtert, dass wir keine größeren Verletzungen haben und dass die Spielerinnen unterschiedlich belastet wurden. Noelle Maritz beispielsweise, hat zuletzt vier Spiele durchgespielt – und dann auf diesem Niveau, das hinterlässt natürlich Spuren. Nun sind aber alle wieder fit. Ich habe die Qual der Wahl.“ Lediglich Elise Bussaglia fällt mit einer Sehnenentzündung am Fuß beim morgigen Spiel aus.

Der VfL-Trainer möchte sich trotzdem noch nicht festlegen, inwiefern in der Mannschaftsaufstellung rotiert wird: „Da muss man dann natürlich sehen, in welchem Zustand man sich nach den jeweiligen Spielen befindet.“

Keine Rücksicht auf bevorstehendes Champions League-Spiel

Den Eindruck, dass beim morgigen Pokal-Viertelfinal-Gegner Bayern München die Champions League im Vordergrund stünde, sieht Kellermann nur auf medialer Ebene: „Beide Teams möchten den DFB-Pokal holen. Das Champions League-Spiel ist noch neun Tage hin. Genauso wie wir, werden die Bayern darauf keine Rücksicht nehmen.“

Ausgeglichenes Kräfteverhältnis

Das Kräfteverhältnis sieht der 48-Jährige sehr ausgeglichen: „Beide Mannschaften sind top besetzt, beide Mannschaften haben in diesem Jahr alle Spiele gewonnen.“ Dem Heimvorteil für die Gastgeber räumt er nicht allzu viel Bedeutung ein, denn „wir haben eine sehr positive Auswärtsbilanz, wobei auch wir natürlich auch lieber zu Hause spielen. Es ist ein völlig offenes Spiel.“

Kellermann freut sich auf die bevorstehenden Herausforderungen und ist froh darüber, in allen drei Wettbewerben vorne mitspielen zu können. „Eine gewissen Anspannung gehört natürlich dazu, dabei spielt es aber keine Rolle ob wir gegen den Ersten oder den Zwölften der Tabelle spielen müssen.“ Spezielle Rituale vor der entscheidenden Phase der Saison hat Kellermann nicht, wie es beispielsweise im Eishockey für die Spieler üblich ist, sich bis zum Ende der Playoffs nicht mehr zu rasieren. 

Die kommenden Termine:

Mittwoch, 15. März, 19.00 Uhr: DFB-Pokal-Viertelfinale, Bayern München – VfL Wolfsburg

Sonntag, 19. März, 17.00 Uhr: Bundesliga, 14. Spieltag, VfL Wolfsburg – Bayern München

Mittwoch, 22. März, 20.15 Uhr: Champions League-Viertelfinale, VfL Wolfsburg – Olympique Lyon

 

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