VfL Wolfsburg: Renato Steffen kommt im zweiten Anlauf

10. Januar 2018 von
Wird ein Wolf: Renato Steffen. Foto: Imago

Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg hat kurz vor dem Start der Rückrunde die Verpflichtung von Renato Steffen bestätigt. Der Mittelfeldspieler kommt aus der Schweiz vom FC Basel und erhält einen Vertrag bis 2021.


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„Spieler, der uns besser macht“

35 Tore bei 149 Einsätzen in der Schweizer Super League und 26 Spiele in der Champions League wechseln mit sofortiger Wirkung den Verein. Der zweifache schweizerische Meister (2016/2017) Renato Steffen wird ein Wolf.

„Wir haben Renato Steffen seit geraumer Zeit auf dem Zettel“, bestätigte Olaf Rebbe am Mittwochmorgen. Ursprünglich habe man schon an eine Verpflichtung im Sommer gedacht, der Wechsel ließe sich seinerzeit jedoch nicht verwirklichen. „Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt geklappt hat“, sagt Rebbe und betont, der Schweizer habe bereits einiges an Erfahrung gesammelt und wolle sich nun in der Bundesliga beweisen. „Ich habe zuletzt immer wieder betont, dass wir nur dann auf dem Transfermarkt aktiv werden, wenn wir einen Spieler verpflichten können, der uns besser macht“, so der Wolfsburger Sportdirektor. „Renato Steffen ist genauso ein Spielertyp“

Auch Martin Schmidt ist sich sicher, sein Landsmann ist „ein echter Mentalitätsspieler, ein Fighter, der sich immer voll reinhängt und der sich durch seine Effizienz sowie seinen Einsatzwillen auszeichnet.“ Der Chefcoach der „Wölfe“ verfolgte nach eigener Aussage interessiert Steffens Werdegang. „Renato hat sich beim FC Basel sehr gut entwickelt und ist dort ein wichtiger Leistungsträger geworden.“

Am Mittwoch soll der 26-Jährige erstmals zur Mannschaft stoßen. Er wird beim VfL Wolfsburg mit der Rückennummer 8 auflaufen. „Ich freue mich sehr, für den VfL Wolfsburg spielen zu dürfen“, sagt Steffen. „Der VfL genießt einen hervorragenden Ruf in der Schweiz, natürlich auch weil Spieler wie Diego Benaglio, Ricardo Rodriguez oder Timm Klose hier ihren großen Durchbruch geschafft haben. Mein Ziel ist es, jetzt der Mannschaft so schnell wie möglich helfen zu können.“ Laut Kicker beträgt die Ablösesumme 1,75 Mio. Euro.

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