Wolfpack-Aufholjagd im Topspiel wird nicht belohnt

25. Februar 2017 von
Aufholjagd blieb unbelohnt. Fotos: Rayk Maschauer
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Wolfenbüttel. Das Wolfpack Wolfenbüttel musste sich am Samstagabend in einem hart umkämpften Topspiel den Osnabrück Panthers geschlagen geben. Am Ende stand ein 63:67 aus Wolfenbütteler Sicht. Alysha Womack wurde mit 20 Punkten Topscorerin.


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Aggressive Panthers ziehen Wolfpack den Zahn

Als Alysha Womack 50 Sekunden vor Spielende für das Wolfpack zum 63:63 ausglich, schien das Duell gegen den Tabellendritten aus Osnabrück tatsächlich noch in Richtung der Gastgeberinnen zu kippen. Zuvor lieferten sich die beiden Mannschaften im Spitzenspiel der 2. Damen Basketball Bundesliga einen harten Fight, bei dem vor allem die Panthers aus Osnabrück zu überzeugen wussten. Mit ihrer hohen Intensität und Aggressivität in der Verteidigung machten sie dem Tabellenführer aus Wolfenbüttel das Leben von Beginn an schwer. So hatten sich die Gäste bereits nach sieben Minuten einen 13-Punkte-Vorsprung herausgearbeitet (9:22). Insbesondere von jenseits der Dreierlinie zeigte Osnabrück in der ersten Halbzeit einen sehr starken Auftritt und fand dadurch immer wieder ein Mittel gegen die Wolfenbütteler Zonenverteidigung. Erst nach eine Weile kam auch das Wolfpack offensiv besser in Fahrt und konnte den Abstand Stück für Stück verkürzen. Allen voran Topscorerin Womack sorgte dafür, dass ihr Team bis zur Pause auf 39:42 heranrücken konnte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte versuchte das Wolfpack dann zunehmend Center Alli Gloyd ins Spiel zu bringen, was zunächst auch gelang. Doch Mitte des dritten Durchgangs gab es plötzlich einen Bruch in der Offense der Gastgeberinnen. Während die Osnabrückerinnen durch einen leidenschaftlichen Auftritt sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff überzeugen konnten, fehlte es Wolfenbüttel phasenweise an Ideen und einer Spielerin, die bereit war Verantwortung zu übernehmen. Viertelübergreifend erzielte das Wolfpack so neun Minuten lang nur zwei Zähler. Dies nutzen die Panthers aus, um sechs Minuten vor Schluss mit 51:61 in Führung zu gehen. Doch das Spiel war noch lange nicht entschieden. Dank einer tollen Moral kämpfte sich das Team von Pierre Hohn zurück ins Spiel und glich schließlich durch Womack aus. Das Pendel schlug nun Richtung Wolfpack und die Zuschauer in der Sporthalle an der Ravensberger Straße peitschten ihr Team nach vorne.

Doch nach einem Osnabrücker Fehlwurf griff sich Tonia Dölle sechs Sekunden vor Schluss den Offensivrebound und brachte die Gäste wieder mit 63:65 in Front. Zwar blieb dem Wolfpack noch eine letzte Chance, um das Spiel doch noch zu drehen, allerdings geriet der Dreierversuch von Alysha Womack zu kurz und Osnabrück machte den Sieg schließlich an der Freiwurflinie perfekt. „In der zweiten Halbzeit haben wir in den beiden Vierteln nur zwölf Punkte gemacht – das ist einfach viel zu wenig“, bilanzierte Headcoach Pierre Hohn nach dem Spiel. „Wir waren nicht gewohnt auf diesem Intensitätslevel zu spielen. Trotzdem bin ich froh, dass die Mannschaft nochmal Herz gezeigt hat. Am Ende ist es schwieriger das Heimrecht in den Playoffs zu verteidigen, aber es ist kein Drama, dass wir das Spiel heute verloren haben“, so Hohn weiter. 

Zahlen & Fakten

Viertelübersicht: 18:27, 21:15, 12:14, 12:11

Wolfpack Wolfenbüttel: Womack 20, Gloyd 18 (13 Reb), Grudzien 11 (9 Reb), N. Rosemeyer 7, Piibur 7, Simon, Draganova, Behrendt
Trainer: Pierre Hohn

Osnabrück Panthers: Milosev 15 (9 Reb), Knopp 12, Amukamara 8 (6 Ass), Tews 8, Dölle 6, Gustafsson 6, Wegner 6, Vincze 3 (9 Reb), Bryant 2, Strozyk 1
Trainer: Mario Zurkowski

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