Wolfpack startet gegen Panthers in heiße Saisonphase

23. Februar 2017 von
Pierre Hohn muss am Samstag auf vier Spielerinnen verzichten. Foto: Vollmer

Wolfenbüttel. „Wir sind uns bewusst, dass es jetzt in die heiße Phase der Saison geht. Es wissen alle, worum es geht und wir hatten in dieser Woche eine gute Intensität im Training“, blickt Wolfpack Wolfenbüttel-Head Coach Pierre Hohn voraus auf die entscheidenden Wochen in der 2. DBBL. Am kommenden Samstag (Tip-Off: 16:30 Uhr) treffen seine Schützlinge in der Sporthalle Ravensberger Straße auf den Tabellendritten Girolive Panthers Osnabrück. Es ist das erste Spiel in der Rückrunde gegen ein Topteam der Liga, zwei weitere werden bis zum Ende der Hauptrunde folgen.


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Neuss schlug zuletzt zwei Spitzenteams

Seit dem 60:46-Hinspielerfolg in Osnabrück hat sich vor allem im Kader der Panthers einiges verändert, so verstärken die athletischen Nationalspielerinnen Promise Amukamara (12,8 Punkte, 46 Prozent vom Dreier) und Milica Milosev die Niedersachsen seit Beginn diesen Jahres. Topscorerin ist mit Forward N’Dea Bryant (13,1 Punkte, 9,9 Rebounds) eine weitere US-Amerikanerin, zu der sich mit der Schwedin Mikaela Gustafsson und der Ungarin Viktoria Vincze zwei zusätzliche Importspielerinnen gesellen. Wolfpack-Coach zeigt sich beeindruckt über diese Tiefe im Aufgebot der Osnabrücker: „Sie haben eine enorm tiefe Bank und unter anderem auch zwei erstligaerfahrene Spielerinnen im Kader. Sie können fast beliebig wechseln, ohne einen Bruch im Spiel zu haben. Nehmen sie Qualität aus dem Spiel, wechseln sie neue ein.“ Zudem seien die Panthers daran gewöhnt, gegen Teams auf diesem Niveau zu spielen, da sie erst vor kurzem auf Neuss und Göttingen trafen. Insbesondere der deutliche 62:41-Sieg gegen die BG ließ dabei aufhorchen, auch Neuss wurde in der Vorwoche bezwungen (73:62) und damit auf Abstand gehalten. Die Charakteristiken der Mannschaft von Coach Mario Zurkowski beschreibt Pierre Hohn im Folgenden: „Osnabrück spielt sehr taktisch – sie haben eine Idee. Außerdem spielen sie viel im Halbfeld, agieren mit vielen Blöcken und haben eine kontrollierte Spielweise“, so der Trainer.

Personalsorgen im Wolfpack-Lager

Für die letzten Saisonwochen fordert Hohn von seinen Damen, die „Intensität auf Maximum hochzufahren“. Das Wolfpack habe das Ziel, in den kommenden Spielen das Heimrecht für die Aufstiegsrunde zu sichern – am besten also den Spitzenplatz verteidigen. Der erste Schritt dazu wird am Samstag durch die aktuell schwierige Personallage erschwert, der Coach kann lediglich auf einen dezimierten Kader zurückgreifen. Mit Aneliya Draganova (angeschlagen), Merit Brennecke (Knieprobleme), Maj vom Hofe und Leonie Rosemeyer (beide krank) fehlen dem Wolfpack voraussichtlich gleich vier Spielerinnen. Trotzdem: Die Qualität der Lessingstädter ist dennoch hoch genug, um die aufstrebenden Panthers am weiteren Aufstieg in der Tabelle zu hindern.

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