Bis 2021: Proschwitz presst sich den Weg zu den Löwen frei

29. Mai 2019 von
Nick Proschwitz hat in Braunschweig bis 2021 unterschrieben. Foto: imago/Karina Heesland
Braunschweig. André Schubert bekommt seinen Wunschstürmer: Mit Nick Proschwitz haben die Löwen einen überaus erfahrenen Angreifer verpflichtet. Der 32 Jahre alte gebürtige Weißenfelser kommt vom SV Meppen und hat an der Hamburger Straße bis 2021 mit einer Option auf ein weiteres Jahr unterschrieben. Dabei soll der Neuzugang seinen Weg nach Braunschweig auch ein Stück weit erzwungen haben, wie man in Meppen moniert.

„Einer der geilsten Traditionsvereine in Deutschland!“

Seit Oktober 2018 lief Nick Proschwitz für die Meppener in der 3. Liga auf und erzielte wettbewerbsübergreifend 15 Tore sowie drei Vorlagen in 30 Spielen für die Emsländer. Zuvor war er unter anderem beim SC Paderborn aktiv, wurde dort in der Saison 2011/2012 mit 17 Treffern Torschützenkönig der 2. Bundesliga. Auch England, die Schweiz, Belgien sowie die Niederlande waren schon Stationen des erfahrenen Offensivspielers, den André Schubert unbedingt nach Braunschweig lotsen wollte. 

„Nick ist ein sehr erfahrener Stürmer, der seine Torgefahr mit 15 Treffern in der abgelaufenen Spielzeit unter Beweis gestellt hat und damit wesentlich am Erfolg des SV Meppen beteiligt war. Wir verfolgen den Weg von Nick schon sehr lange und freuen uns, dass wir den Transfer jetzt ermöglichen konnten“, sagt Löwen-Aufsichtsratsmitglied Tobias Rau. 

„Zum Abschluss meiner Karriere wollte ich unbedingt bei einem der geilsten Traditionsvereine in Deutschland spielen. Ich habe das in England erlebt – das treibt mich an! Ich möchte dem SV Meppen, bei dem ich ein tolles Jahr erleben durfte, dafür danken, dass er meinem Wunsch nach dem Wechsel zur Eintracht entsprochen hat – das ist nicht selbstverständlich im heutigen Fußball“, kommentiert der Neuzugang, der trotz des Vertrages bis 2021 bei den Meppenern nach Braunschweig wechselt. Über eine die Ablösesumme haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart. 

„Nick hat uns in den letzten Tagen mehrfach und unmissverständlich deutlich gemacht, dass er in der kommenden Saison nicht mehr für den SV Meppen spielen wird. Seine Entscheidung ist dabei endgültig und unumkehrbar gewesen – auch ein Karriereende wurde seinerseits in Betracht gezogen“ SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann

Wechsel mit Nebengeräuschen

Auf Meppener Seite lief der Wechsel wohl nicht ohne Nebengeräusche ab: „Nick hat uns in den letzten Tagen mehrfach und unmissverständlich deutlich gemacht, dass er in der kommenden Saison nicht mehr für den SV Meppen spielen wird. Seine Entscheidung ist dabei endgültig und unumkehrbar gewesen – auch ein Karriereende wurde seinerseits in Betracht gezogen“, sagte SVM-Sportvorstand Heiner Beckmann am Mittwoch auf der Vereinshomepage und bedauerte den Abgang sehr, der auch bei den Fans der Emsländer bitter aufstößt: „Um zumindest größtmöglichen finanziellen Schaden vom Verein abwenden zu können, blieb uns leider nichts anderes übrig, als Nick nach Braunschweig ziehen zu lassen“, erklärte Beckmann weiter. 

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