Matthis Horstjan USC Braunschweig Volleyball Foto: Moritz Eden
Matthis Horstjan und der USC schauen erneut verlorenen Punkten hinterher. Foto: Moritz Eden/Archiv Foto: Moritz Eden
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24.09.2018

0:3 in Bitterfeld: USC individuell gut, als Team noch Luft

von Frederik Dippe


Bitterfeld-Wolfen/Braunschweig. Der USC Braunschweig musste auch am 2. Spieltag der 2. Volleyball Bundesliga Nord eine Niederlage einstecken, diesmal unterlag das Team von Trainer Markus Weber 0:3 beim VC Bitterfeld-Wolfen. Vorerst rangieren die Löwenstädter als einzige Mannschaft ohne Satzgewinn auf dem letzten Tabellenrang.

"Die jungen Spieler finden rein"


Nicht lange musste USC-Trainer Markus Weber überlegen, angesprochen auf einen Positivaspekt bei der 0:3-Pleite: "Es ist gut, dass die jungen Spielern langsam reinfinden." In Benedict Voth auf der Außenposition und Jonas Rummel als Diagonalspieler gab der Coach gleich zwei Jungspunden das Startmandat, auch als Reaktion das Fehlen von Kapitän Hannes Gottschall und Libero Sebastian Böttcher (Rückenprobleme). So agierte erneut Matthis Horstjan gezwungenermaßen als Libero: "Durch die vielen Umstellungen fehlten natürlich Alternativen auf anderen Positionen", erklärte Weber.

In Satz eins wandelten die Braunschweig einen 11:15-Rückstand in eine 16:15-Führung um. Doch nach der technischen Auszeit stand es plötzlich wieder 17:21 aus USC-Sicht und der Durchgang war gelaufen. Der zweite Abschnitt sollte dann nichts für schwache Nerven sein, erst beim 30:28 verbuchten die Gastgeber den Satz für sich. Was den Braunschweigern zum Erfolg fehlte? "Vielleicht ein bisschen Glück", mutmaßte Weber und ergänzte: "Es war super eng und wir waren immer dran, die Chance war also da." Aus einer zehn minütigen Pause kamen die Bitterfeld-Wolfener mit größerer Entschlossenheit als die Gäste und zogen direkt vorentscheidend auf 8:2 weg. Dieser Rückstand war für die Löwenstädter nicht mehr umzukehren.

"Wir müssen im Aufschlag gefährlicher und besser werden", analysierte Weber, und: "Jeder individuell war gut, aber als Team sind die individuellen Fehler zu viel." Nervös werden lässt die aktuelle Situation den Übungsleiter indes nicht: "Dafür bin ich schon zu lange im Volleyball unterwegs und ich weiß, was die Mannschaft zu leisten im Stande ist." Am nächsten Wochenende werden die Aufgaben nicht einfacher für den Universitäts-Sport-Club, mit dem SV Warnemünde gibt ein Kellerkind der Vorsaison seine Visitenkarte in der Tunica Sporthalle ab - und das personell deutlich verstärkt. Der polnische Außenangreifer Piotr Adamowicz fand aus Schüttorf den Weg an die Ostsee, Jan-Philipp Krabel kam aus der ersten Liga aus Königs Wusterhausen. "Irgendwann müssen wir aber auch ein Team aus der oberen Tabellenhälfte schlagen", so Weber. Es gibt wohl kaum einen passenderen Moment als den aktuellen.

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