Historische Foto: Erstes Ligaspiel, erster Sieg für die Salzgitter Steelers. Foto: Verein
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29.04.2019

16:3! Cleve und Loock mit Touchdowns bei der Steelers-Premiere

von Frank Vollmer


Saltgitter. Die Stahlstadt hat das American-Football-Fieber gepackt: Bei ihrer Ligapremiere siegten die Salzgitter Steelers mit 16:3 (0:3, 0:0, 3:0, 13:0) gegen die erfahrenen Bremen Union Bulls. Historisch: Im letzten Viertel gelangen der Mannschaft um Headcoach Alexander Schardt die ersten zwei Touchdowns in der Geschichte des Vereins.

Das hätten die Neulinge selbst am wenigsten erwartet: Die Begeisterung auf den Rängen des gut besuchten Stadions am Salzgittersee schwappte förmlich über, als Christoph Loock gegen Spielende einen Fumble der Gäste aufpickte und von niemandem mehr aufgehalten werden konnte. Der entscheidende Spielzug war das i-Tüpfelchen auf einer engagierten Leistungssteigerung der Gastgeber, die mit jedem Viertel ein bisschen stärker geworden waren.

Gute Defensivarbeit zeigten die Hausherren dabei von Beginn an. Sie gönnten den Bremern kaum Raumgewinn, was die Begegnung anfangs aber ein wenig zäh gestaltete. Per Field Goal kam Union vor der Pause doch noch zur 3:0-Führung. Das Trainerteam hatte die Mannschaft in der Halbzeit gut eingestellt.

Dem ohnehin schon stark aufspielendenAndru König gelang jetzt eine Interception, die Steelers kamen nah an die Endzone der Gäste. Der Touchdown ließ noch auf sich warten, aber Kicker Königs bugsierte das Ei präzise durch das große H – die ersten jemals in einem Pflichtspiel erzielten Punkte für die Blau-Schwarzen.

Mit dem Ausgleich im Rücken schien auch eine Last abgefallen: Salzgitter wurde immer besser, angetrieben von Running Back Gero Heberling, der später zurecht vom Trainerteam zum "Best Offense-Player"gewählt wurde. Heberling bereitete auch den ersten Touchsown in der Steelers-Geschichte für Felix Cleve vor, den die Bremer bei seinen wenigen Metern bis zur Endzone zu spät zu greifen bekamen. Der Wahnsinn hatte nun Methode: Direkt danach schnappte sich Christoph Loock das Ei und sorgte mit einem satten 30Yards-Lauf für den 2. Touchdown in diesem finalen Spielabschnitt und für den sicheren Sieg der Hausherren. König traf erneut sicher zum Extrapunkt.

"Unsere Defense entwickelt sich immer mehr zum festen Rückhalt des Teams", lobte Axel Heberling nach dem Spiel. Die Offense bräuchte dagegen einfach noch zu viele Versuche. "Durch den eingewechseltenRunningback Gero Heberling kamen wir dann endlich in Fahrt", freute sich Axel Heberling.Das nächste Spiel amkommenden Samstag bestreiten die Steelers wieder im eigenen Stadion am Salzgittersee. Diesmal geht es gegen die Benefeld Black Sharks.

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