4:7 – Falken geben Führung bei den Crocodiles wieder ab

13. Januar 2018 von
Nach einem guten Start der Falken, hatte Hamburg die Nase vorn. Foto: Frank Neuendorf/Jahn Pictures

Hamburg/Goslar. Bei den Hamburg Crocodiles konnte die Harzer Falken an die jüngsten Erfolge in der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord nicht anknüpfen und mussten am Freitagabend ein deutliches 4:7 (2:1, 1:4, 1:2) hinnehmen. Dabei drehten die Gastgeber eine Führung des Roadteams wieder um und zogen im Mittelabschnitt davon.


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Starkes erstes Drittel

Es war ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem sich die Hausherren nach wenigen Minuten im Powerplay mit 1:0 (7.) in Führung gespielt hatten, egalisierte Tim Lucca Krüger den Spielstand nur kurz darauf auf 1:1 (8.) – Thomas Schmid drehte noch im selben Drittel auf 1:2 (13.). Es sah zunächst gut aus für die Falken.

Vier Gegentore im Mittelabschnitt

Die Freude währte allerdings nicht lange, denn im Mittelabschnitt kehrten die Crocodiles den Zwischenstand wieder um. Hamburg eröffnete mit dem 2:2 in der 22. Minute ein Feuerwerk und sorgte innerhalb von vier Minuten für drei Tore, das letzte per Penalty. Beim Stand von 4:2 (26.) konnte Krüger nochmals zuschlagen und erzielte im Powerplay den Anschlusstreffer zum 4:3 (30.). Bei den Harzern keimte neue Hoffnung auf, doch auch dieses Mal schlugen die Gastgeber gnadenlos zurück. In den letzten Minuten des zweiten Drittels leiteten die Hanseaten mit dem 5:3 (36.) die Vorentscheidung ein.

Falken können nicht anschließen

Nachdem die Mannschaft von Trainer Bernd Wohlmann im zweiten Drittel für die mangelnde Konzentration eiskalt bestraft wurde, kam Braunlage auch im Schlussabschnitt nicht mehr heran. In Dennis Korffs Kasten klingelte es noch zwei weitere Male (42., 53.). Thomas Herklotz netzte in der 54. Minute zum Endstand von 7:4 (54.) nochmal ein – um die Partie erneut zu drehen war es jedoch zu spät.

Zahlen und Fakten

Torfolge: 1:0 (6:49) Fabian Calovi (Gerartz, Mitchell/PP1), 1:1 (7:35) Tim Lucca Krüger (Engel, Brückner), 1:2 (12:53) Thomas Schmid (Pipp, Bjuhr/PP1), 2:2 (21:12) Anton Zimmer (Marek, Gerartz), 3:2 (24:48) André Gerartz (Zuralev, Bär), 4:2 (25:18) Thomas Zuralev (PS), 4:3 (29:17) Tim Lucca Krüger (Herklotz/PP1), 5:3 (35:18) Norman Martens (Prüßner, Bär), 6:3 (41:14) Christos Stambolidis (Gerartz, Calovi), 7:3 (52:26) Leo Prüßner (Mitchell), 7:4 (53:43) Thomas Herklotz (Krüger)

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