54:82 – Adventsklatsche für das LionPride in Hannover

16. Dezember 2018 von
Eva Rupnik kam auf zehn Punkte in 14 Minuten. Foto: Agentur Hübner/Archiv
Hannover/Braunschweig. Das Eintracht Braunschweig LionPride war am Nachmittag im Nachbarschaftsduell mit dem TK Hannover ohne Chance. Bereits nach dem ersten Viertel wähnte sich das Team von Peter Kortmann klar auf der Verliererstraße, am Ende stand ein deutliches 54:82 (28:41). Shawnte Goff war mit 16 Punkten die erfolgreichste Löwin.

„Jede Intensität vermissen lassen“

Von der Freiwurflinie erzielte Eintracht-Centerspielerin Maggie Mulligan in der Anfangsphase des ersten Viertels das 9:8 – die erste und einzige Führung der Braunschweigerinnen markierte gleichzeitig den Wendepunkt des Spiels. Die Gäste sollten in der verbleibenden Zeit im ersten Abschnitt keinen Korberfolg mehr verzeichnen können, während der TKH 14 Punkte in Serie erzielte und zu Beginn des zweiten Viertels noch deutlicher auf 26:9 davonzog. Das LionPride berappelte sich jedoch und war zwischenzeitlich wieder auf neun Punkten dran, zur Pause hatte das Kortmann-Team ein Defizit von 13 Zählern (28:41).

Im zweiten Durchgang behielten die Turnschwestern ihren offensiven Rhythmus und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Gäste hingegen konnten nicht Schritt halten, auch weil sie insgesamt 19 Turnovers produzierten (9 alleine von Mulligan) und es fehlte ihnen die Aggressivität an beiden Enden des Feldes. „Wir waren heute vom Kopf her nicht in der Halle. Wir haben jede Intensität vermissen lassen, die uns in den vergangenen Spielen oft ausgezeichnet hat. Das war heute eine Lehrstunde für uns. Auf Hannoveraner Seite hat die Qualität den Unterschied ausgemacht“, erklärte ein enttäuschter Peter Kortmann nach Spielschluss. Nach einer dreiwöchigen Winterpause geht es am 6. Januar für die Eintracht im Pokal weiter, wenn das Team im Viertelfinale auf die Eisvögel aus Freiburg trifft.

Zahlen & Fakten

Eintracht Braunschweig LionPride: Goff 16, Rupnik 10, Hatch 7, Mulligan 7 (14 Reb), Claesson 5, Haertle 5, Brennecke 2, Brox 2, Rosemeyer, Sohn Coach: Peter Kortmann

Viertelübersicht: 22:9, 19:19, 20:14, 21:12

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